Hans Reiser wurde beschuldigt, seine 2006 verschwundene und in Scheidung lebende Frau ermordet zu haben. Es wurde jedoch keine Leiche gefunden. Das erschwerte enorm den Gerichtsprozess.
Reiser wurde dann im April 2008 durch das Geschworenengericht von Alameda County (Kalifornien) des Mordes schuldig befunden und zu 25 Jahren Haft verurteilt.
Im laufenden Verfahren ist Reiser wohl durch ungewöhnliches Verhalten aufgefallen. Der Verteidiger versuchte dies so zu erklären, dass dieser eine exzentrische Persönlichkeit, ein Computerfreak sei, zu unaufmerksam, um auf soziale Kommunikation zu reagieren.
Laut Wired:
defense attorney William DuBois aptly painted a picture of Reiser as a misunderstood computer nerd, so inattentive to social cues, and so slavishly devoted to logic, that his innocent behavior could be easily misinterpreted as evidence of guiltWired.com
Am 7. Juli 2008 hat Hans Reiser nun die Polizei zu Leiche seiner Frau geführt. Der San Francisco Cronicle berichtete darüber.
Jetzt erhofft sich Reiser durch die Tatsache, der Polizei den Ort der Leiche gezeigt zu haben, und seine Aussage, er habe seine Frau im Streit erwürgt, eine Herabsetzung der Strafe auf ein murder second degree – also Totschlag, für den er nur ca. 15 Jahre in Haft müsste.
Exzentriker gibt es ja überall, aber nicht jeder Linux-Anwender oder -Programmierer rastet so aus und ermordet jemand.
Noch skurriler sind allerdings die Kommentare von Postern im IT-Newsportal Golem zum Artikel.

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