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Freitag, 30. November 2007

Perl macht abhängig!

30.11.2007 · 16:09
Ich gestehe: Perl macht süchtig. Ganz besonders im Zusammenhang mit Linux, Schokolade und Obst jeglicher Sorte – ohne ein Rechnersystem aus sonnigen oder öbstlichen oder sonstigen fernöstlichen Gefilden zu besitzen.

Natürlich ist ein Faktor des Habenwollens und Kaufenmüssens von bestimmten Produkten als Suchtfaktor auch gegeben.
Ich schrieb ja schon über die Problematik mit Apple.

Bild: Naschen mit Perl1
In jedem Fall braucht eine, die mehr mit Perl zu tun hat, auch nach dem nervigen Programmiererinnen- und Beratungsalltag Obst2 und andere Genüsse.
Gerüchte besagen, dass an diesem seltsamen Verhalten eine Infektion mit dem Virus PVX (Perl 5.10) oder gar dessen Laborvariante PVI (Perl 6) schuld sein soll.
Symptome dieser Erkrankung sind Perlpoesie, häufige Forenbesuche einer Sekte namens Perl-Community, der Kontakt mit Mongern (böse Zungen reden von Moechtengernen) und PM-Groups (nein, keine PostMenstruellen Frauengruppen), die Teilnahme an Geheimtreffen namens YAPC und andere für normale Menschen völlig unverständliche Handlungen.
So manche kochen mit Perl (eingeweihte Addikten nennen das Traktat »Das Perl-Kochbuch«), obwohl nicht bekannt ist, ob Perlen wirklich essbar sind. Oder sie praktizieren es sogar wer-weiß-wo (wie abartig!); das sieht eine dann im Lehrbuch des Perl-Meisters „Dämon“ Conway »Perl - Beste Praktiken!«.
Perl ist also schon fast jugendgefährdend – jedenfalls für die, welche sonst nur PHP (Physician's Holy Poke) als Zahnpolierer und Medizin verwenden.
In jedem Fall werden diese Infektionen auch möglicherweise von Golf-Perlen oder Möpsen der Rasse PUGS übertragen.

Bild: Tux-Pinguin mit Perl und Schokolade Allerdings spielen Tuxe auch eine erhebliche Rolle. Dass nicht nur öbstliche Rechner toll sind und auch Tuxe Perl und Schoko mögen, ist sogar erwiesen. Der Lebensraum von Tuxen sind Büros und Arbeitszimmer von Informatikerinnen. Tuxe ernähren sich – na, von was? Schoko, Kaffee und Perlen. Und sie erfreuen sich, wenn sie das Geschrei der Programmiererin hören, wenn eine Anwendung mal wieder wie von Zauberhand nichts richtig macht. Es könnte allerdings auch sein, dass diese Tuxe in Wirklichkeit Zauberwesen sind, die erst die Programmfehler einbauen; nur so zum Spaß.

Ein Alltag mit solchen Unwägbarkeiten wie Fabelwesen und Programmfehlern ist also schlichtweg nur hoch zu schätzen und noch höher zu vergüten.

  1. [1] Bild: gewollte Farbverfälschung des Obstes durch Luminanzerhöhung.
  2. [2] abgebildetes „Obst“ sind: Orange, Apfel, Quitte (eher nur nur Zierde). Ansonsten nur Schokolade.
Autor: GwenDragon · Kategorie Perl · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Kommentare

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#1 CyLord schrieb am 3.12.2007 23:21 folgendes:

Dein Obst sieht aber auch verdächtig merkwürdig aus..

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