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Sonntag, 02. September 2007

OpenXML entwickelt sich weltweit zum NoGo oder besser NotWanted

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02.09.2007 · 19:53
Es sieht mittlerweile so aus, dass Microsofts OpenXML zu einem NoGo oder einem DontWant wird. Als Dokumentformat ausgedacht und beim Normungsgremium ISO eingereicht, springen jetzt immer mehr Länder ab, die vorher mit zugestimmt hatten. Schweden, Norwegen mag nicht; China, Indien, Brasilien sagen Nein; DIN sagt Ja; manchandere schwanken noch. Selbst Bundesstaaten in den USA sind uneins. Manche wollen es, manche nicht.

OpenXML ist wie eine in letzer Zeit öfters lesen kann, ein höchst unmstrittener Standard eines Daten(austausch)formats, mit dem Microsoft sich auch einen Platz im Universum der OpenSource und -Standards sichern wollte und konnte.
Ist zu verstehen, denn wieso sollte Microsoft ihre Büroprogramme nur wegen ODF einstampfen lassen. Standards sind Marktherrschaft. Und eine Firma muss nunmal überleben, das schuldet sie der Brörse und den Anlegern.

Autor: GwenDragon · Kategorie Windows · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Kommentare

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#1 Jörg schrieb am 3.9.2007 11:04 folgendes:

Microsoft hätte sich ja bei der Erstellung von ODF beteiligen können, aber das hatten sie ja abgelehnt. Darüberhinaus hätte auch nichts dagegen gesprochen, ein ODF-Plugin zu implementieren, dann hätte MS Office dem Anspruch genügt, anderen Formaten gegenüber offen zu sein. Mit einem eigenen Austauschformat kann man die Konkurrenz aber wohl besser niederhalten.

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