Da werden Drachen gemetzelt, dass es dem Herrlein (=unverheiratetes Persönchen herrlichen Geschlechts [in Anlehnung des Fräulein]) den Siegesduft zwischen die Achseln und sonst wohin treibt. Winkt da gar eine güldene Rüstung im Paradeise und ein Harem aus adeligen Jungfrauen?
Ob die testikulären Störungen der Herrleins wohl einfach genetisch erzeugt sind? Oder ist es nur durch das Flimmern der Bildschirme bedingt? Oder ob sie gar eine Prinzessin zum Ehelichen wittern und dar ob in Mördergemetzel fallen? Oder haben sie gar Angst, dass ihnen die Drachen die konträrsexuellen Spielgefährten nehmen könnten?
Es wird Zeit, dass den Herrlein die Geschmeide etwas angeglüht werden.
Ich würde da an monströse Glüh- und Zerreißungsspiele denken. Aber, ach je, dann kommt ja der Herrleinschutz, vulgo Ju(n)gen(d)schutz, und sorgt sich um die seelische Verrohung der Herrleins, die dann ja im echten Leben auf die armen Lehr- und Erziehungspersonen mit wirklichen Schwertern und anderen bösen Instrumenten zwecks Eliminierung losgehen könnten.
Und dann das blecherne Gejammer der Kleinfürsten der Länder: „Böse Mörderspiele verrohen die Jugend!“ und anderes Getrompete.
Schade, ich hatte schon lange kein erst letztens ein gegrilltes Herrlein mehr. Ob’s da noch mehr gibt?

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