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Samstag, 06. Oktober 2007

Frau + M4 = 1a × Einparken

06.10.2007 · 01:50
Frauen sollen ja angeblich nicht einparken können, heißt es immer wieder. Jetzt haben Wissenschaftler in Kanada etwas ganz Wichtiges herausgefunden. Nein, nicht das Einpark-Gen. Auch nicht, dass Schminkspiegel sich nicht als Seitenspiegel eignen. Sie fanden etwas ganz Abstruses.

Einfach mal öfters mit dem M4 oder dem AK-47 Blei in die Gegend pusten. Was das für Autos sind? Keine. Das Schießen, vom einfachen Deutschen auch Ballern genannt, ist gemeint. Nein, nicht den Nachbarn erschießen, der die Parklücke vor der Nase weggeschnappt hat. Auch nicht den Ehemann oder Freund, der oft genug auf dem Beifahrersitz wenig hilfreiche Bemerkungen bezüglich Fahrstil oder richtigem Lenkradeinschlag zum Besten gibt. So manche Frau weiß, was ich meine, und denkt bestimmt insgeheim: „Den Kerl könnte ich…“.


Bild: Frau parkt auf Randstein

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Nein, es wurde nicht heraus gefunden, dass sich das Parkproblem durch die Lösung der Beziehungskommunikation verflüchtigt. Auch wenn es in dem Fall naheliegend scheint.

Das von Frauen schlecht ausgeführte Einparken des Autos lässt sich wirksam verbessern. Jedenfalls fand an der Universität Toronto Psychologieprofessor Ian Spence in einer Studie heraus, dass regelmäßiges Spielen von „Medal of Honour: Pacific Assault“ bei Frauen das angeblich wenig vorhandene räumliche Wahrnehmungsvermögen stärkt.

Bild: M4 – amerikanisches Sturmgewehr
Bildrechte: © Suzanne M. Day
Die vorher signifikanten Unterschiede zwischen Männern und Frauen würden da verschwinden – jedenfalls was das ominöse aber oft lebenswichtige Einparkproblem im gefahrvollen Auto-Alltag betrifft.

Medal of Dingskrachbums ist ein übliches Army-Ballerspiel, von Kennern Ego-Shooter genannt, mit dem Anspruch möglichst viel in der Gegend herum zu rennen und Irgendwas mittels martialischer Waffenausrüstung zu erledigen.
Mehrere Runden MoH; dann klappt’s angeblich auch mit der Parklücke vor dem Nachbarn. Am Besten vor dem Abfahren spielen und frau kann den permanenten Parkplatzkrieg siegreich gewinnen. Wirklich? Ja!
Im Manager Magazin kann das als Artikel vom 26.9.2007 nachgelesen werden.

Aber ob das virtuelle Ballern wirklich wirkt? Ich bin da skeptisch. Vielleicht ist diese Untersuchung in Toronto ja auch nur wieder ein seltsames Abfallprodukt der Genderforschung. Oder nur sowas wie das „Eva-Prinzip“ oder gar ein seltenes HPS.

Ich glaube eher, die Kanadier haben uns einen Bären aufgebunden. Oder ist bei denen schon Fools Day? Oder die Journalisten des Magazins haben sich eine Ente geleistet? Wer weiß.

Autor: GwenDragon · Kategorie Feminisma · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Kommentare

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#1 RocknRolf schrieb am 8.11.2008 3:08 folgendes:

Moin, auch falls es eine Ente ist, ein Körnchen Wahrheit liegt schon drin. Es ist manchmal schon schwierig Wege zu beschreiben. Bei welchem Geschlecht lass ich jetzt mal offen denn solche Fälle gibt es in beiden "Lagern". Natürlich bleiben mir die der einen Seite eher im Gedächniss. Ego-shooter in der Fahrschule... Ich finds irgendwie lustig ;)

mfg RocknRolf

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