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Sonntag, 01. Juni 2008

Ein Binnen-I zu viel – die Rettung naht!

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01.06.2008 · 17:56
Für all die Damen und Herren, die des Binnen-Is überdrüssig sind, naht Rettung in Form einer Erweiterung für den Browser.

Das Binnen-I ist eine gar schreckliche Erfindung, wenn es nach manchen Herren der Schöpfung geht. Aber kein Problem, ein freies Land, eine freie Sprache.

Firefox-Entwickler haben doch tatsächlich so einen nützliches Ding erzeugt, welches aus Webseiten das I entfernt!
Wer so ein Anti-Binnen-I-Plugin braucht, kann sich ja bei den Addons des Feuerfuchses bei MozillaOrg umsehen. verlinken muss ich die Gaudi nun wirklich nicht.

Langeweile haben manche Leute. Aber wenn es der Rettung vor böse verfälschter Sprache dient.

Ich bin schon auf das Plugin-gegen-Emma oder Emanze-Away-Plugin gespannt.

Obwohl ein alberner Proxy mit Regexes kann das auch, da braucht es kein Plagihn. Schon Alvar Freude zeigte, dass ein Proxy nettes tun kann.

Autor: GwenDragon · Kategorie Feminisma · Permalink · Kommentare (3) · Kommentar schreiben

Kommentare

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#1 Draga Kasovskaja schrieb am 2.6.2008 13:08 folgendes:

Ich hätte nicht gedacht, dass durch des Addons einen Internet-Aufstand verursacht.

Die Standard hat sogar eine Zitrone verliehen. http://diestandard.at/?id=1207285408416

Irgendwie werden solche Programmbastler auf einen viel zu hohen Sockel gehoben. Lasst doch die Jungs spielen. Der Schneid (nein, nicht Schniedl!) ist ihnen doch sowieso meist abhanden gekommen.

#2 Carolina Koehn schrieb am 2.6.2008 22:24 folgendes:

Ja, das Binnen-I ... meine Güte, dass es die Jungs so sehr nervt, dass sie an dunkeln Abenden Plugins dagegen schreiben: Geschlechtergerechte Sprache muss ja ein echter Tiefschlag für das Patriarchat sein (oder sich so anfühlen).

Damals, in meiner Diplomarbeit, da habe ich den Spieß einfach mal umgedreht, auf's Binnen-I verzichtet und stets die weibliche Form verwendet. Die Anmerkung im Vorwort, dass Männer mitgemeint seien (im Sinne der Übersichtlichkeit jedoch auf ausdrückliche Nennung verzichtet wurde), hat meinen Prof dann aber auch nicht wirklich glücklich gemacht.

Zähe Burschen eben.

;-)))

LG, Carolina.

#3 GwenDragon schrieb am 4.6.2008 17:37 folgendes:

Dieses Anti-Binnen-I-Plagihn muss ja ganz besonders geheimnisvoll sein. Denn, um an dasselbige bei Mozilla zu kommen, musste dich einloggen. Was für eine Paranoia und was für ein elitärer Schnick-Schnack, wenn man Addons auch noch kontrollieren muss und nicht nur die Sprache.

Was solls, sollen die doch ihren Firefox und die Addons für sich behalten.

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