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Montag, 19. Januar 2009

Neo-Antisemitismus durch arabische Einflüsse?

19.01.2009 · 12:09
Kommt der Antisemitismus jetzt durch die arabische Hintertür? Im Verlauf der Anti-Gaza-Demonstrationen hat es immer wieder antisemitische Rufe gegeben, die schon aufmerken lassen. Ist Antisemitismus wirklich so wenig vorhanden, wie wir glauben oder uns Politiker und Medien glauben machen wollen?

Antisemitismus hat ja nicht nur deutsche Tradition, auch im kompletten Europa war und ist Judenhass und Antizionismus noch eine tägliche, nicht neue Erscheinung.

Geschichtlich gesehen, war das Christentum schon immer von Judenhass geprägt. Das bezog sich allerdings noch immer auf jüdische Menschen, die in christlichen Ländern lebten. Mittlerweile, da Israel vor über 60 Jahren gegründet wurde, schwenkt das Ganze auf eine Art unterschwelligen und offenen Angriff gegen den Staat Israel um.

Schon das Deutsche Reich, mit Hitler, hat in den 30er Jahren Kontakte zu moslemischen Einflussträgern gepflegt, um jüdischen Menschen die Staatsgründung zu erschweren oder jüdische Menschen an die KZs zu liefern. Der Mufti von Jerusalem al_Husseini war einer dieser „Freunde“ Deutschlands. Die diversen frühen Verwicklungen von Moslems und Nazis waren und sind bekannt. Auch heute verstehen sich so manche rechtsnationale Organisationen und arabische Staaten gut und erhalten von diesen Unterstützung.

Im Rahmen des Gaza-Krieges stattgefundene Demonstrationen haben auch wieder gezeigt, dass Judenhass auch von Seiten nichtdeutscher Mitbürger gang und gebe ist. Demonstrationen, durch die türkische Milli Görüs für Palästinenser veranstaltet, waren durchsetzt von Parolen wie „Tod für Israel“. In den Niederlanden riefen Demonstranten: „Hamas, Hamas, Jews to Gas“ Politiker und andere Vertreter der Gesellschaft reihen sich oft in solche Anti-Israel-Demonstrationen ein und dulden damit diese Auswüchse.

Hizbolla TV und Hamas TV, eine Zeit lang auch per Astra zu empfangen, strahlten antisemitische Hetzfilme für Kinder aus und andere Aufrufe gegen Israel. Manche Türkische Fernsehsender, auch hier wie andere Sender über Eutelsat zu empfangen, haben eher das Problem gegen Nacktheit als gegen Antisemitismus vorzugehen. Das Problem dieser Fernsehsender liegt darin, dass viele türkische Mitbürger der unteren Bildungschichten solche Auslandsender ansehen, aus muslimischem Brudergefühl, aus der Sehnsucht nach der unerreichbaren Türkei, aus politischen Motiven. Da wird in Deutschland imemr wieder über Islamunterricht an Schulen gestritten und über die Unterdrückung durch das Tragen Kopftücher, die Gefahren liegen in der heutigen internationalen Mediengesellschaft ganz anderswo. Aber an den radikalen islamischen Kern will niemand heran, denn davor haben alle Angst – vor dem schnell, auch durch türkische Politiker und Zeitungen ausgesprochenen Worten: Fremdenhass, Türkenfeindlichkeit, Nazi. Und wehe es kommt eine Kritik gegen den Islam auf; das wäre ja für Terroristen wieder ein gefundenes Fressen zum Bomben.

Auch in anderen Ländern zeigt sich offen Angst und Antisemitismus. Schulen mit einem größeren Anteil muslimischer Kinder lehnen die Aufnahme von Schülern jüdischen Glaubens ab, angeblich auch Sicherheitsgründen.

Alles sehr seltsame Entwicklungen, die ich nicht gut finde.

Autor: GwenDragon · Kategorie J World · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

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