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Montag, 19. Januar 2009

Moishe heißt der Hundesohn

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19.01.2009 · 17:30
Mir ist vor Monaten bei Hagalil der Hundesohn über den Weg gelaufen. Moishe ist ein Hund, der spricht, der mit seiner kosheren Ente in Deutschland lebt und über die Welt in Deutschland sinniert.

Moishes Vater, der Dramatiker und Künstler Daniel Haw, Gründer des Hamburger Theaters Schachar, hat in Moishe ein Cartoon-Wesen geschaffen, das mit bissigen und auch oft hilflosem Humor die deutsche Welt, in der wir mit unseren jüdischen Mitmenschen leben, erklärt oder einfach nur zu verstehen versucht. Und oft versucht Moishe auch einfach nur ein guter Jude zu sein, schwierig genug als Hund, ob’s möglich ist. Und manchmal kann ihm auch der Rabbi mehr oder weniger helfen, damit zurecht zu kommen.

Der Moishe lebt in seiner und unserer Welt. Und letzthin sinnierte er, ob bei einer jüdischen Provokation überhaupt Juden anwesend waren, friedliche Antisemiten störten, in dem sie israelische Fahnen zeigten – denn diese hatten gar keine Kippa auf dem Haupt!

Ach, und kein Problem: Jüdischer Witz ist erlaubt. Und er macht nicht meschugge.

Wer dennoch nicht lachen will, ist zu deutsch. ;)

Autor: GwenDragon · Kategorie J World · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

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