Es wurden blutverschmierte Puppen und Tücher gehalten als wären es blutbefleckte Hochzeitsnachtsreliquien. Ein türkischer Junge im Grundschulalter stand mit grünem Koran-Stirnband neben den zu beschützenden (oder als Mann zu bewachenden) türkischen Mädchen/Frauen und alle redeten mediengerecht von der Ungerechtigkeit, in der Palästina von den Kindermördern gehalten werde. Es wurde gar für Allah geweint, der Frieden des Islams gepriesen. Alles in einer den meisten Deutschen unbekannten religiösfanatischen Art und Weise.
Es wurde auch so manch anderes kundgetan, sodass jüdischfreundliche Menschen mit Israel-Fahne Polizeischutz vor diversen radikalisierten Moslems brauchten, die am liebsten diese zusammengeschlagen hätten. Wie andere selbst und frei bekundeten hatten, dass diese eine Tracht Prügel verdienen, wenn sie ihr Gesicht nicht zeigen.
Es sieht so aus als gäbe es genügend junge Moslems, die aus angeblicher kultureller Entwurzelung zu einer dumm-dreisten Judenfeindlichkeit neigen. Nicht nur, dass immer Deutsche am Nachteil von Jugendlichen und Männern mit türkischem oder sonstigen Pass schuld seien. Nein! – jetzt haben sie auch noch ein neues Feindbild: Jude + Israel.
Verträgt unsere Demokratie diese neuen Nazis im moslemischen Denkuniversum? Brauchen manche angebliche benachteiligte türkische Jungmänner Förderung an Schulen und Ausbildungstätten? Liegt dies an der mangelnden Bildung? Oder liegt ihnen nichts am zu freien Deutschland?
Sind solche von moslemischen schwachen Eltern, weil nicht islamisch genug, enttäuschten jungen Männer das neue Bombenfutter im Namen Allahs? Wie friedlich ist die Hand wirklich, die den Koran hält? Hat das heilige Buch vielleicht gar 200g Semtex oder sonstigen intellektuellen Sprengstoff in sich?
Früher hatte die linke und grüne Politik noch massiv viel Verständnis für so manchen Mann ausländischer Herkunft, der ja nicht wisse wie er sich in Deutschland zu benehmen hätte. Und eine linke Partei pflegte damals in Nürnberg zum Wahlkampf den dummdreisten Spruch: Ausländer rein. So manche junge Frau konnte sich aber nicht über den Slogan freuen, denn ein solch positiv unterstützendes Machogehabe veranlasste in alternativen Diskotheken oft diese benachteiligten Männer die anwesenden Frauen als Schlampen und Huren zu beschimpfen und auch zu behandeln – so ist das halt realistisch gesehen mit der Kulturfremdheit, es galten und gelten immer die Regeln der Heimat, nicht des Staates, in dem gelebt wird. Solch ein laissez-faire gibt es zum Glück nicht mehr, obwohl viele deutsche linke Männer sich gern verbünden, mit anderen ausländischen, benachteiligten – wie sagt eine heute politisch korrekt und neudeutsch, migrationshintergründigen Männern. Niemand weiß wie dieser kulturelle und intellektuelle Hintergrund wirklich aussieht.
Müssen wir radikalisierte junge moslemische Menschen verstehen lernen? So wie wir unsere Großväter oder -onkel verstanden haben als sie noch in der SS-Division für das Vaterland kämpften? Müssen wir Selbstmordattentäterinnnen verstehen? Müssen wir aus gärenden schlechtem deutschen Gewissen Muslims als große verfolgte Minderheit schützen und verstehen lernen? Oder ist so manche Muss-Toleranz und Verständnissucht einfach nur ein Ausdruck von Bloss-nichts-falsch-machen, von Angst?
Moslems sind sicherlich nicht das Problem per se, es sind einige, vielleicht viele, die radikalisierten und diese Rückhalt gebenden, aber nicht alle. Leider gibt es genügend mehr oder weniger harmlose Organisationen, die junge selbst-märtyrisierte wutaufgestaute Männer auffangen und weiterbilden zum Kampf für den Glauben des Friedens. Und viele der Alten in den Organisationen stehen hinter diesen jungen Männern, weil diese das tun, was sie sich nie trauten, kämpfen dfür den Islam, ein held sein. Und gegen diese Einstellung wird kaum eine bessere Schulbildung oder ein politisch-pädagogisch korrekter Deutsch-Muslimischer Kulturgipfel helfen.
Die Fassade der Radikalität sieht heute anders aus. Und es könnte vielleicht sein, dass so mancher neuer Nazi bald eher Ibrahim, Eniz, Imran heißt; so wie sie auch schon Vladimir oder Alexej heißen und deutsch-russischmigrativen Hintergrund besitzen. Jede Bewegung nimmt in Zeiten der Personalnot jeden – Hauptsache das Ziel stimmt.
Zu viel Freiheit schafft manchen, die nicht auf dem Boden stehen und wissen wer sie sind, Radikalität und den Wunsch es dem Feind heimzuzahlen, der sie nicht leben lässt.
Diese jungen Leute müssen nicht staatlich-polizeilich kontrolliert werden, das ist nicht der Sinn, ein Überwachungsstaat ist der falsche Weg. Es würde schon reichen, wenn liberale Moslems und nachdenkende Deutsche den jungen moslemischen Herren und, seltener auch Damen mit grünem Märtyrerwunsch udn Separatismus Einhalt gebieten und ihnen ein Stop! entgegensetzen.
Solange ein Miteinander nur auf die Politik geschoben wird, gibt es keine wirkliche und wirkende Gesellschaft. Ob allerdings ein sich im Entwurzeltsein wohlfühlender Mensch dazu in der Lage ist?
Vielleicht wächst aus grünem Beton ja doch noch grünes Gras!? Und nicht immer rollt der Panzer über das Gras, um es oder andere zu vernichten. Und ich habe gehört, dass ein Reden mit dem Gras auch das Wachsen fördert, wenn es zuhören will. Und vielleicht gibt es auch ein Gras, das nicht wie eine Liane das Weiß-Blaue umschlingen will sondern es akzeptiert, als Teil einer Welt.
Manchmal neige ich zu Wünschen, die andere fromm, wenn religiös geprägt, oder einfach unrealistisch nennen würden.

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