Die Möglichkeit der Überwachung soll dabei auf die Berufsgruppen der AnwältInnen, ÄrztInnen, PriesterInnen, JournalistInnen ausgeweitet werden. Das besondere Vertrauensverhältnis, das diese gegenüber ihren KlientInnen haben, wäre damit zerstört, in jedem Fall erheblich beeinträchtigt.
Natürlich soll dies der Terrorabwehr dienen, wenn Gefahr für Leib, Leben und Freiheit auf dem Spiel steht.
Aber wer will dann der eigenen Anwältin oder dem Arzt noch irgendetwas anvertrauen? Oder in der Kirche beichten? Und wozu sollte in Psychotherapien noch persönliches und belastendes besprochen werden? Und eine investigative Journalistin wird dann wohl kaum mehr an Quellen kommen.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Und Überwachung der neueste Schrei.
Die Einschränkung vieler Menschen für die Angst und Freiheit weniger angeblich Bedrohter?

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