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Samstag, 14. Februar 2009

Islamisch, dumm, dreist: Tochter − Ehre = Mord

14.02.2009 · 08:54
Eigentlich wollte ich nichts dazu schreiben, aber die gestrigen Nachrichten über eine Familie von dreisten außerkulturellen Mitmenschen ließ mir doch keine Ruhe. Aus Gründen der Ehre hatte ein in Deutschland lebender Afghane seine 16-jährige Schwester mit über 20 Messerstichen ermordet, sowas heißt in unserer Kultur auch noch verbrämt Ehrenmord1.

Er wurde gestern zu lebenslanger Haft wegen Mordes verurteilt. Der Richter machte keinen kulturellen Hintergrund als Schuldminderung geltend. Er sagte, der Mord sei aus reiner Intoleranz geschehen.
Die Familie des Mörders konnte das Urteil nicht verstehen und veranstaltete eine schreiende (Mutter) und brüllende (Söhne, andere Anverwandte) Aufführung als ob das Gericht ein Tollhaus sei und beschimpften das Gericht in aggressivster Art und Weise. Der Verteidiger des Mörders kritisierte, dass das psychiatrische Gutachten nicht das Gericht zu verminderter Schuld veranlasste und werde in Revision gehen.

Erstaunlich, dass es Angehörige gibt, die eine solche widerliche Tat gutheißen. Eine solche Familie ist ein Fall für die Psychiatrie, eine lebende Zeitbombe in mehrfacher Ausführung.

Wie ist es nun zu dem Mord gekommen? Die 16-jährige Morsal lebte einen unafghanischen „westlichen“ Lebensstil, sie schminkte sich, traf sich mit Freunden. Die Verwandten versuchten sie nach Afghanistan zu verschleppen, um ihr dort ein korrektes Verhalten beizubringen. Doch auch das half nichts. Sie wurde oft eedemütigt, geschlagen und eingesperrt.
Als die junge Frau dann wieder in Deutschland war und versuchte, ihrem eigenen Weg zu gehen wie es Jugendliche nun mal tun, wurde sich von anderen angeschwärzt: sie würde herum huren, Drogen nehmen, die Ehre der Familie beschmutzen.
Das konnte ihr Bruder nicht ertragen. Er plante, sie zu ermorden im Namen der Ehre, mit Mitwissern aus der Familie und Verwandtschaft.
Er lockte sie unter falschen Vorwand zu einem Treffen auf einen Parkplatz in der Nähe einer U-Bahn und stach dort mit einem Messer2 zigfach auf sie ein, bis sie verblutet war.

Eine ganze Familie frönt ihrem perversen Lebensstil des „Ehrenmordes“.
Gut, dass die Gerichte nicht mehr die kulturelle Herkunft als strafmildernd ansehen. Wer in Deutschland lebt, muss dort sich auch verhalten wie es die Regeln verlangen.

Was allerdings passiert, wenn dieser Mann wieder aus der Haft entlassen wird, denn lebenslang ist maximal 25 Jahre bei uns, mag ich mir nicht vorzustellen. Dessen Wut und Aggressivität gegen den Lebensstil anderer könnte sich wiederum entladen. Von seiner verrückten Familie mal abgesehen, die trotz Mitwissen ungeschoren davon gekommen ist.

Ich möchte nicht die Frau sein, die in der Nähe solch durchgeknallter Moslems lebt. Mir reichten schon vor 25 Jahren so manche gewalttätige türkische Männer im Sozialwohnungsbau, da weiß eine was sie vom kulturellen Integrationsblahblah und Verständnis hat – erfahrungsgemäß weniger Sicherheit und mehr Gewalt.

Und mein Ex-Bekannter Imran, konvertierter Deutscher, hätte sicher mit seiner Islam-Clique viel Verständnis für den Mann.

Manchmal möchte ich diese Volltrottel in den Iran verfrachten, dort dürften sie dann leben, aber dort würden sie auch nur Frauen terrorisieren. Upps, sowas ist nun wirklich ausländerfeindlich, politisch unkorrekt, das zu denken. Aber ganz ehrlich, warum sollte ich denn die Gewalt von einigen moslemischen Männern und Frauen gutheißen? Nur weil ihr kultureller Hintergrund so ist?
Da müsste ich im Gegenzug ja auch kulturell Neo-Nazis in ihrem Wunsch nach gewaltiger Veränderung, autonome, Bier genießende Frauenschläger oder gar den Polen und Juden mordenden SS-Großonkel der eigenen Ex-Familie verstehen.

Keine Handbreit gebe ich für kulturell verbrämte Gewalt!

Solche fälschlich als „Ehrenmorde“ deklarierte Mordfälle kommen wohl häufiger vor, werden aber kaum angezeigt oder bekannt. Zudem gibt es eine große Dunkelziffer, denn öfters werden Frauen von ihrer Familie zum Suizid gezwungen, der Mord wird als Suizid oder Unfall getarnt.

Die Rechtsanwältin Gülşen Çelebi betreut seit Jahren Frauen mit islamischem Hintergrund, die Gewalt durch ihre Familien erlitten haben. In einem Interview beschreibt sie, was sie unter einem „Ehrenmord“ versteht und welchen Hintergrund diese oft haben. In Ihrem Buch »Kein Schutz, nirgends« beschreibt sie einen Fall, in dem die deutsche Justiz den Mord nicht verhindert hat.

Auch Serap Çileli, die schon in den Medien zum Bereich Zwangsheirat und „Ehrenmord“ zu sehen war, kämpft gegen die kulturelle und religiöse Verbrämung von Gewalt gegen Frauen – aus eigener Erfahrung.

Gewalt gegen Frauen im Namen der Ehre sind vielfältig und kommen öfters vor als eine denkt. Und wenn es nur zehn Fälle wären, es wären zehn Tote zu viel!

Was aber gänzlich unbekannt ist: Es gibt auch Zwangsheirat und „Ehrenmorde“ an Frauen und Männern, wenn diese lesbisch oder schwul sind – auch dies kränkt die Ehre der Familie.

Ahmet Yildiz, ein Schwulenaktivist aus der Türkei wurde von seiner Familie aus Gründen der Ehre ermordet, weil er schwul war.

Schwule und Lesben haben in der Türkei und anderen islamischen Ländern nichts zu lachen. Da wird gefoltert, gelyncht, ehrengemordet. Weil es Tradition ist.

Wir dürfen solche Gewalttaten aus Gründen der Ehre oder der Lebensweise nicht dulden. Weder in Deutschland, noch in der Türkei, Bosnien, dem Iran, Indien, Saudi-Arabien, Pakistan oder Sonstwo!

  1. [1] Ich verwenden den Begriff Ehrenmord in Anführungszeichen, weil es keinen Mord aus Ehre gibt. Mord ist Mord.
    Ehrenmord ist ein übler Medienbegriff genauso wie Kinderschändung!
  2. [2] Wenn Männer mit Messern morden, könnten Psychologen denken: Das machtvolle Eindrigen in einen Frauenkörper spielt eine nicht unbeträchtliche Rolle.
    Vielleicht ist es auch so.
Autor: GwenDragon · Kategorie Gesellschaft · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Kommentare

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#1 John Galt schrieb am 17.2.2009 14:50 folgendes:

Ich weiß, du bist da anderer Meinung, aber solche Affen, die sich bewußt gegen die Zivilisation stellen und damit eine Gefahr für jeden das Leben liebenden Menschen darstellen, bekräftigen mal wieder meine Haltung zur Todesstrafe.

↑Artikel


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