Mit der Signatur sollen BürgerInnen einfach im Internet einkaufen können, nie mehr auf Behörden unterschreiben müssen, und sonstwie ein Schnickschnack damit anfangen.
Natürlich sind Fingerabdruckdaten und die digitale Unterschrift noch nicht ein Zwangsfeature des Ausweises. Nein. Laut einer Meldung der Tagesschau ist das Abgeben des Abdrucks bislang freiwillig.
In einem Interview des Deutschlandfunks preist Hans Peter Uhl (CSU) die Vorteile des ePerso für die Bürger; ganz besonders der … Fingerabdruck wenn er optional … wird dazu führen, dass die überwältigende Mehrzahl der Deutschen den Fingerabdruck abgeben, weil sie damit … keine Probleme damit haben. Wir seh’n es auch beim Pass. Das Problem ist künstlich herbei geredet.
gepriesen.
Alle biometrischen Merkmale sollen dabei der höheren Sicherheit dienen, obwohl deutsch Ausweispapiere schon den höchsten Fälschungssicherheitstandards genügen.
Und der ePerso ist Alles in Einem, die datenlegende Wollmichsau: Passersatz, Signatur für Internet, Ämter und private Gescäfte, fälschungssicher; kurz ein besserer Indentitätsnachweis.
Allerdings wird der Druck zum Abdruck garantiert zunehmen.
Claudia Roth (Grüne) meinte: Schrittweise werde der Druck für die zunehmen, die nicht bereit seien, ihre biometrischen Merkmale freiwillig speichern zu lassen
.
Auch der Bundesinnenminister Schäuble hat darauf hingewiesen, dass Fingerabdrücke notwendig seien, wenn der ePerso später als einfach zu nutzendes Reisedokument ins Ausland benutzt werden soll.
Der SPD-Experte Tass hält den ePerso für eine riesige Abzocke. Und der Ausweis in seiner jetzigen Form sei der Auswuchs eine Angstgesllschaft. Problematisch sei auch, dass keinerlei Kostenrechnungen für die neu Infrastruktur, die der Ausweis benötigt, offen lägen.
Ich halte zudem eines für unsicher, di Speicherung der Daten.
Problematisch ist das Einspeichern von Fingerabdruck und Signatur schon deswegen, weil viele Zugriff auf die Daten haben könnten. Denn sobald der digitale Fingerabdruck zum Bezahlen oder Unterschreiben verwendet wird, müsen ihn auch andere speichern. Damit werden aber Daten dezentral gespeichert und niemand weiß, was dann damit angestellt werden kann. Beispiele des mangelnde Datenschutzes in Organisationen und Firmen wurden ja schon früher bekannt.
Und was passiert, wenn der Ausweis gestohlen oder gar die Daten per RFID ausgelesen werden und damit kopiert? Angeblich sind die Daten gesichert. Aber das Vertrauen in die Datenschutzbemühungen der Regierenden ist nicht gerade groß.
Gegen das Auslesen aus der Nähe hilft eine Aluminiumhülle. Aber gegen dei Datensammelwut externer Organisationen und Firmen nichts.

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