In Geschichtssendungen zum Islam kommt es häufig vor, dass behauptet wird, der Islam wäre anderen Glaubensrichtungen gegenüber tolerant. Diese Toleranz hatte aber keine intellektuell-humanistischen Gründe, sondern ganz handfeste finanzielle. Denn „Religionsfreiheit“ gibt es für Nicht-Muslims nur, wenn sie dafür Schutzgeld zahlen – besser gesagt eine Schutzsteuer.
Die Jizya (die Kopfsteuer) wird von den Nicht-Muslims (den Schutzbefohlenen) eingefordert. Dies geschieht aus der Erkenntnis, die Nicht-Moslems zu erniedrigen und ihnen mit diesem Druck die Möglichkeit zu geben, den Islam und die Vorteile des Lebens mit dem Koran kennen zu lernen.
Dazu als historischer Hintergrund der Fakt, dass der Prophet Mohammed und seine Anhänger über Jahrhunderte mit dem Schwert jegliche Mehrgötter- und Naturreligionen bekämpfte, Andersdenkende unterwarf oder ermordete. Von einer religiösen Vielfalt und Freiheit mit den Koran konnte also nie die Rede sein. Der Islam war genauso mittelalterlich blindwütig wie auch der Katholizismus. Toleranz gab es nur gegen Schutzgeld.
Ein interessanter Aspekt der religiösen Schutzgelderpressung, allerdings auch früher im Christentum bekannt, wobei solche Schutzgelder kaum gegen die Ermordung der Nicht-Christen, insbesondere Juden, halfen.
Inwieweit heutzutage noch Nicht-Moslems in islamischen Ländern den „Vorzug“ des Schutzgeldes genießen dürfen, weiß ich nicht. Da allerdings der Islam wie auch andere Vaterreligionen wenig änderungswillig sind, denke ich mal, diese erzwungenen Zahlungen existieren noch öfters.

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