Nun, was war passiert? Die geneigte Katzenliebhaberin rechnete nicht mit der DummheitRaffinesse ihres Katers. Der lief mehrmals vor ihren Augen (dreist!) über die Tastatur und öffnete damit mindestens 30 Konsolen und 20 andere Programme. Der PC, schon etwas älter, fror darauf fast ein. Die Userin vor Schreck fast auch – bis auf das Schimpfen in Richtung Kater. Selbst auf ein Ctrl-Alt-Del reagierte der PC nicht mehr. In jedem Fall war ein Konsolenswitching zwecks Abschießen der üblen Prozesse per kill nicht mehr möglich. Also ging ich zurück an meinen Rechner und versuchte es per SSH. Nichts. Keine Raktion. Da half nur ein beherzter Griff zum Reset-Knopf und ein inbrünstiges „Hoffentlich sind keine Dateien dann kaputt“ beim Neustart. Nein, Dateien alle ok. Dafür wurde das gemeine Fellwesen kurzerhand »gehandtascht« (geschnappt, unter den Arm geklemmt) und aus dem Zimmer verbannt.
Fazit: Nicht nur vor dem Weggehen sollte der Rechner gesperrt werden, sondern beim Arbeiten ein Zaum um denselben zum Schutz vor unberechtiger Eingabe durch Katzen. Sozusagen ein »Heiligendamm4cats 2.1«.

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