Renderengine Presto
Die Rendereingine Presto wurde auf Version 2.2 erweitert.
Der für die CSS 3-Kompatibilität bekannte Acid 3-Test erreicht damit nun 100%.
Zudem wurde die Performance von CSS erheblich verbessert.
Ganz neu ist die Unterstützung von Webfonts; damit kann aus dem Web ein fehlender Schriftfont herunter geladen werden.
Neu ist die Unterstützung der Farbmodelle RGBA und HSLA, also RGB bzw. HSL mit Transparenz.
Außerdem werden jetzt eine erweiterte API für Selektoren unterstützt.
XML ohne Styles kann jetzt formatiert angesehen und ausgedruckt werden.
Die vorherige Renderengine in der Opera 9.6x Presto/2.1 unsterstützte schon diverse ältere Webstandards wie XHTML, SVG, CSS 3 und neuere wie HTML 5, WAI-ARIA, XSLT u. ä.
In Operas Entwicklerblog kann im Artikel Opera Presto 2.2 and Opera 10 — a first look nachgelesen werden, was die neue Version noch so möglich macht, und das auch an Beispielen testen.
Auto-Update
Die lang erwartet Einführung eines Auto-Update ist endlich erreicht. Damit kann Opera (genauso wie zum Beispiel der Firefox) automatisch online ein Update erfahren.
Rechtschreibprüfung
Die Rechtschreibprüfung findet jetzt während der Eingabe statt – auch ein lang vermisstes Feature. Früher konnte die Eingabe nur nach dem Schreiben per Kontextmenü mit Aspell überprüft werden. Das ist ein erheblicher Fortschritt. Opera verwendet dabei Hunspell als Rechtschreibung; installiert ist derzeit nur Englisch, aber andere Sprachen können bei OpenOffice heruntergeladen und wie im DesktopTeam-Blog beschrieben installiert werden.
Opera Mail
Einige interessante Verbesserungen bei Opera Mail. Es ist nun möglich, Text zu formatieren, Links und Bilder einzufügen, eigenes HTML einzubinden. eine erweiterte Textbearbeitung, Löschen nach einer bestimmten Zeitdauer.
Bei POP3 kann jetzt nach einer bestimmten Anzahl von Tagen das Mail gelöscht werden. Das soll Nutzern mit begrenztem Speicherplatz auf dem Mailserver helfen, ihre Mailbix nicht überquellen zu lassen.
Weitere Änderungen sind: Wiedereinführung des Betreffs als Textfeld (früher war es ein Button), ein Thread-Button zur Anzeige als Threads in der Nachrichtenliste.
Achtung: Die Maildatenbank der Opera 10 ist nicht mehr komaptibel zu 9.62 (Kestrel)!.
Wer also alles testen will, kann mit den in Opera 10 empfangenen Mails nicht zu Opera 9.62 zurück!
Widgets
Unter Linux hat es eine Verbesserung gegeben: Es wird endlich eine echte Transparenz für Widgets unterstützt. Es muss nur ein X-Server laufen, der ein 32-bit-Device für die Anzeige unterstützt.
Verschiedene Änderungen und Fehlerbehebungen
- Widgets haben jetzt eine Möglichkeit den Netzzugang zu begrenzen. So kann im Element widget das Attribut network sowohl durch Zugang nur für das Intranet, Internet oder beidem zugelassen werden.
- DragonFly (Debugger für Opera und Webseiten) wählt nun automatisch den aktiven Tab an und wurde zudem um einen HTTP-Inspektor erweitert
- Bei den Sicherheitsprotokollen TLS wird nun die Version 1.2 unterstützt; die ältere Version SSL v2 und die Unterstützung von schwacher Verschlüsselung wurde entfernt.
- Verbesserung der Stabilität und Entfernung von entdeckten Speicherlecks.
Bitte vor dem Testen unbedingt in das jeweilige Changelog schauen!
Changelogs
Die genauen Changelogs der verschiedenen Betriebbssysteme:
Windows
Mac OSX
Linux/UNIX
Ausblick
Ein paar nette Neuerungen, die ich heute mal testen werde.

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