Denn ich lebe --mrwong, --del.icio.us, --technorati, --digg, --spurl, --co.mments und wie sie sonstnochwie heißen.
Jedes Blog, jede Website hat irgendwo diese ganzen Buttons in denen ich FOAF, Spurl, Digg (ansteckende Krankheiten? Sekten? Nein, Freundverlinkung, soziale Lesezeichen!) werden oder sonstwas bekommen soll.
Hätte nicht gedacht, dass sowas nötig ist. Auch wenn viele „Social Bookmarking“1 betreiben, wozu ich?
Auch eine Ansteckung mit Flickr blieb mir erspart. Ich belästige andere Menschen auch nicht mit B-Movies von Zuhause im Web mittels YouTube. Mir reicht die eine private Website und das Blog. Meine soziale Vernetzung findet außerhalb des Web, im Real Life2 statt.
Aber vielleicht bin ich ja nur inkompetent, ignorant, zu alt, zu widerständig oder einfach uninformiert.

Kommentare
#1 Lucina schrieb am 19.8.2007 14:32 folgendes:
Ja, ich versteh's schon, frau muss diesen ganzen neumodischen Web-2.0-Quatsch nicht unbedingt mitmachen, schon gar nicht weil es gerade angesagt ist. Und die scheinbar inzwischen ubiquitär vorhandene Portion Exhibitionismus war auch noch nie eine Grundlage für Qualität im Netz.
Allerdings: ich persönlich bin ja nun auch weitgehend frei von "sozial" ansteckenden Neuerungen und nutze trotzdem Delicious häufig und gerne, weil ich es sehr praktisch finde. Mein mobiles Büro passt nur noch in Teilen auf einen USB-Stick, so dass ich es trotz privater Groupware-Lösung durchaus genießen kann, auf das zwanghafte Synchronisieren meines Mobil-Browsers zu verzichten und statt dessen meine wichtigen Ressourcen via Delicious überall erreichen zu können.
Teilen muss man übrigens nicht - und ich denke auch, dass unbedacht veröffentlichte Bookmarks durchaus auch einmal auf eine zurück fallen können. Also keine Euphorie bei mir, wohl aber der Sinn für's Nützliche.
Liebe Grüße Lucina (http://del.icio.us/lucina62)
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