Laut Wikileaks wurde durch die Veröffentlichung einer australischen Sperrliste für Webseiten/Domains das Interesse der deutschen Justiz geweckt, beim Sponsor der deutschen Wikileaks eine Hausdurchsuchung veranlasst.
Dabei hatten die australischen Behörden gar nicht um Amtshilfe gebeten.
Angeblich ging es um die Verbreitung pornografischer Schriften. Grund war wohl diese australische Sperrliste auf der garantiert auch Sex&Co neben harmlosen Seiten vorhanden waren.
Da wird wohl auch juristisch getestet, inwieweit missliebige Webseiten bzw. Internetsperren durchgesetzt werden können. Oder die sächsischen Amtsrichter hatten keine Ahnung in Bezug auf das Internet.
Internetzensur ist ja nicht neu, wieder polizeilich politisch gewollt, und auch in anderen demokratischen und undemokratischen Ländern wie China verbreitet.
Es werden laut Netzpolitik nächsten Freitag Mahnwachen gegen Internetsperren durchgeführt.

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