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Donnerstag, 24. Januar 2008

Kritik an Koran führt zum Tod

24.01.2008 · 12:12
Laut Reporters sans frontières ist ein afghanischer Informatikstudent wegen Blasphemie zum Tode verurteilt worden, weil er den Koran kritisiert hatte.

Er wurde verhaftet wegen eines kontroversen Kommentars auf Verse im Koran die sich auf Frauen beziehen, obwohl sich mittlerweile bestätigt hatte, dass er nicht der Verfasser dieses Artikels war.

Der Prozess wurde hastig ohne anwaltliche Beistand für den Beschuldigten und ohne Zugang der Öffentlichkeit anberaumt.

Rahimullah Samandar, Vorsitzender der Afghanistan Independent Journalists Association, meinte dass der Student in Wirklichkeit verhaftet wurde, weil sein Bruder, ein Jourunalist, in Artikeln lokale Autoritäten kritisiert hatte.
Es drängt sich der Verdacht auf, dass durch das Todesurteil sein Bruder, ein Journalist, eingeschüchtert werden sollte.

Autor: GwenDragon · Kategorie Afghanistan · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Kommentare

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#1 GwenDragon schrieb am 18.4.2008 13:32 folgendes:

Angeblich wollte sich der afghanische Präsident Hamid Karzai für Sayed Perwiz Kambakhsh einsetzen. <http://www.rsf.org/article.php3?id_article=25502>, <http://kabulpress.org/my/spip.php?article992>

Allerdings sitzt Sayed Perwiz Kambakhsh immer noch im Gefängnis und wartet. <http://kabulpress.org/my/spip.php?article1026>

↑Artikel


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