Google Earth ist ein Webdienst, mit dem über Straßen- und Satellitenkarten Wohnadressen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und ähnliches gefunden werden können. Diese Satellitenkarten lassen in jedem Fall Objekte in der Größe eines Autos erkennen. Satellitenkarten über besonders schützendswerte Gebiete wie Militäranlagen sind meist jedoch nicht erhältlich oder unkenntlich gemacht.
Haaretz meldete, dass der Hamas-Geheimdientoffizier Abu Abdallah bestimmten Gruppierungen vorwarf: With the help of the Google Earth program, those groups prepared maps to localize mosques, institutions, tunnels or workshops
– also mit Hilfe von Google Earth Angriffsziele ausfindig gemacht zu haben.
Yasir Abed Rabbo (Generalsekretär der PLO) hält laut AlJazeera die Beschuldigungen der Hamas für eine Medienpropaganda, um die weiteren Friedensverhandlungen mit Israel zu torpedieren.
Trotz alledem haben sich Hamas- und Fatah-Vertreter inoffiziell in Ägypten getroffen, um den innerpalästinensischen Dialog weiter zu führen. Bei diesen Gesprächen wurde auch festgelegt, Gefangene beider Seiten freizulassen. Eine geplante gemeinsame Regierung, bestehend aus Fatah und Hamas, soll mit ausländischen Regierungen verhandeln, den Wiederaufbau Gazas leiten und die Palästinenser auf eine Präsidentschafts- und Regierungswahl vorbereiten.

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