Sie führt vor der Likud von Bejamin Netanyahu. Danach folgt Labour. Desweitern hat der ultrakonservative Lieberman mit seiner Partei Yisrael Beitenu weniger Sitze errungen als erwartet.
Kadima ist mit 28 Sitzen der 120 Sitze der Knesset führend, Likud folgt mit 27 Sitzen, Labor erhält 13 Sitze und Yisrael Beitenu 15 Sitze.
Die wählenden Isrelis haben nicht auf einen harten Kurs gesetzt wie es aussieht. Die konservativen Hetzkampagnen gegen Araber seitens Lieberman und das harte Durchgreifen während des Gaza-Krieges haben jedenfalls nicht zu einer Stärkung der konservativen Parteien geführt.
Livni wurde schon fast als neue Ministerpräsidentin gefeiert, allerdings hat sie nicht die nötige Mehrheit in der Knesset. Eine Regierungsbildung, also Koalition, wird wohl nicht mit der Likud stattfinden, die hatte solches abgelehnt. In jedem Falle dient Liebermans Partei als Königsmacher, ist also mitbestimmend für eine Koalition.
Wer wissen will wie in verschiedenen Landesteilen und auch gestaffelt nach Herkunft gewählt wurde, kann bei Haaretz in der Grafik nachsehen.

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