Ein Sprecher der Al-Qaida meldete nach dem Attentat: We terminated the most precious American asset which vowed to defeat mujahideen.
– was sinngemäß soviel bedeutet, dass der wichtigeste amerikanische Aktivposten im Kampf gegen die Mujaheddin zu seinem Ende gebracht wurde.
Mit diesem Attentat sollte wohl die pakistanische Regierung erneut gewarnt werden, den Kampf gegen den Terrorismus zusammen mit den USA nicht weiter fort zu führen. Pakistans Militär hatte immer wieder Einsätze gegen radikalislamische Terrorgruppen im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan und in anderen Gebieten des Landes durchgeführt, mit mehr oder weniger großem Erfolg.
Al-Qaida versucht wie in anderen Ländern auch durch Terror, Unterwanderung der staatlichen Stellen, Aufbau von Taliban-Koranschulen und Bombenanschläge die Lage in Pakistan zu destabilisieren, um die derzeitige Regierung zu stürzen, sei es durch Neuwahlen oder angezettelte Austände der Bevölkerung.
Ziel ist es, Pakistan vom Westen ab zu schneiden und möglicherweise in einen islamischen Staat der Form des Taliban-Systems Afghanistans von 1995 zu überführen.
Inwieweit aber das pakistanische Militär und der Premier Musharraf wirklich den Terror bekämpfen will, ist eher unsicher. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Aktionen, in denen zögerlich und lasch gegen Al-Quaida und deren Anhänger und andere radikalislamische Gruppen vorgegangen wurde.
Schlechte und traurige Zeiten für den Nahen Osten und Asien.

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