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Montag, 16. Februar 2009

Sharia in Swat eingeführt

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16.02.2009 · 19:29
Pakistan wird zum Sharia-Staat. Im Norden wurde die Sharia eingeführt, alle anderen Gesetze, die im Gegensatz zum Koran und der Lehre Mohammeds stehen, sind damit aufgelöst.

Laut Reuters wurde im Swat die Sharia eingeführt, um den Islamisten Zugeständnisse zu machen und so einen Keil zwischen lokale aufständische Pakistanis und Al-Qaida zu treiben. Der pakistanische Präsident Zardari hat dieser Entscheidung zugestimmt.

Das wird ein grauenhaftes Leben oder auch Tod, ganz besonders für die schwächeren der Gesellschaft, Frauen und Mädchen.

Schlimm genug, dass dort die Mordrate in Bezug auf Ehre die höchste der Welt ist. Schlimm für vergewaltigte Frauen, von Mädchen gar nicht zu reden, denn die begehen nach Sharia, wenn verheiratet, Ehebruch, wenn unverheiratet, Unzucht – Folge der Bestrafung: Tod.

Und Bildung ist für Frauen und Mädchen auch verboten, das heißt: kein Schulbesuch.

Das ist ein dunkler Tag für pakistanische Frauen und deren Unterstützerinnen in aller Welt.

Pakistan rutscht immer mehr in Richtung Taliban-Staat ab. Es ist gruselig.

Autor: GwenDragon · Kategorie Pakistan · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Kommentare

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#1 GwenDragon schrieb am 17.2.2009 17:44 folgendes:

Ich muss ja zugeben, Sharia ist nicht der richtige Begriff. Die Sharia ist sozusagen, die Vorschrift, was zu tun und zu lassen ist, aber nicht das islamische Gesetz - ähnlich der 10 Gebote des Christentums.

Das zuständige Rechtssystem ist nämlich die Fiqh.

Aber die korrekte Begrifflichkeit ändert nichts an der Tatsache, dass manche Gesetze des Islam einfach vormittelalterlich sind. Sie bevorzugen ganz besonders bestimmte Gruppen, andere haben sich zu ducken oder Schutzgeld zu bezahlen, der Rest ist beherrschens- und vernichtenswert - ohne Rechte.

Nein, sind nur Ausnahmen? Zu dumm, dass genügend Organisationen, auch islamische, in Deutschland den Mund dazu halten, wenn im Namen Allahs gemordet, vergewaltigt und geschlagen wird. Das kann auch keine wirklich erwarten, denn der Koran ist Gesetz, das sagen genügend Menschen im Geheimen oder offen. Nur eine Minderheit? Vielleicht.

Ich habe keine Angst vor dem Islam sondern vor den Vertretern und Auslegern desselben. Solange irgendein islamischer Rechtswissenschaftler und Geistlicher in einem islamischen Land eine Fatwa gegen jemand oder Gruppen oder bestimmte Handlungen aussprechen kann, die für die ganze Welt gilt, ist das eine Gefahr, wenn sich dumme Menschen zusammenschließen, und diese verwenden, um andere zu schädigen oder gar zu töten. Sicherlich gibt es auch positive Fatwa, welche die Situation von Menschen verbessern. Aber solche meine ich nicht.

Mag mich einer moslemfeindlich halten, ich mag keine Buchreligionen, welche den Wert eines Menschen, die Unterdrückung von Menschen ableiten aus ihrem Glauben. Und dann das als Gesetz ableiten! Das Christentum und seine späteren Ersatzreligionen, die Politparteien in Diktaturen, haben genügend Schaden angerichtet.

Mich gruselt vor den Gedanken, dass eine Religion oder eine Sekte die weltlichen Gesetze macht und diese durchsetzt.

Natürlich könnte ich mich überzeugen, dass der Islam (und andere Religionen/Sekten mit Machtanspruch) ganz friedlich ist, keine Frau udn Nichtmoslems unterdrückt, niemals bestialische Gesetze gegen Menschen erlässt.

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