Ich bin beim Lesen von Karneles Beitrag über Homos im Pfarrhaus auf ein Blog gestoßen, in dem eine offen lesbische Eule ;) im Zusammenhang mit lesbischen bzw. schwulen Priester_innen fragt, ob bekennend homosexuell mutig oder nur masochistisch ist und eine sich in der Kirche engagieren sollte, um die Homophobie dort zu bekämpfen.
Ich habe mich zum Umgang mit Lesben in Kirchen und deren Einrichtungen durch Vorgesetzte und Moralapostel schon geäußert und bin der Meinung:
Es ist masochistisch, in einer Institution zu arbeiten, die dominierend und unterdrückend agiert.
Und meine als Essenz:
Ich habe meinen Glaubensgau der Erwachsenenzeit schon fast 30 Jahre hinter mir. Zudem ich Monotheismus nicht mag sondern anders (gesellschaftlich und christlich unakzeptabel) spirituell lebe.
Kirche ist für mich wie Atomkraft. Sie strahlt zu lang repressiv in die Kultur. Bei Christentum ist einfach die Halbwertszeit zu lang.
NEIN - Danke!
Eher käme der Atomausstieg als dass die Kirchen die Homophobie bekämpfen und Lesben und Schwule als gleichrangige Menschen betrachten würden.
Mit christlichen Organisationen, die missionarisch in andere Länder einfallen, mit Hilfe meiner Steuergeldern versuchen die Kultur und Spiritualität von Volksgruppen zu zerstören - und das oft erfolgreich! -, Kriege im Namen Gottes gutheißen, will ich nichts zu schaffen haben.
Kulturimperialismus ist nicht mein Ding.
Missionare und Gott auch nicht.
Mehr ist für mich nicht zu sagen.






