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Montag, 23. April 2012

Danke, Frau bin ich selber!

Schlagworte: ,
23.04.2012 · 17:16

Sehr geehrte Frau Dr. Schröder,

ihr neues Buch ist absolut nutzlos. Ich als Frau kann da gar nix lernen!
Und Ihr Ministerium für Frauen, Ehe & Gedöns, Kinder, Omas und Opas, Integration und Glaubensfragen erbringt auch keine Erkenntnisschübe.
Ich bin Frau und musste dazu weder ihr Buch noch ihr Ministerium in Anspruch nehmen.
Ich wünsche ihnen viel Erfolg bei der Selbstfindung als Schriftstellerin und dem Bemühen, ein Ministerium mit Sinn zu füllen, das so nötig und erfreulich wie ein Kropf oder Zahnarztbesuch ist.

Mit freundlichem Gruß
Prof. Dr. Gwen Agon (Uni Dragestan)

Autor: GwenDragon · Kategorie Feminisma · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Dienstag, 13. Dezember 2011

Feministische Blindheit bei Vergewaltigerinnen und lesbischen Opfern (1)

13.12.2011 · 16:06

Frauen können nicht vergewaltigen, das ist das Credo der Frauenbewegung gewesen und ist es leider zu oft noch.

Auf das Hilfegesuch "Ich bin Lesbe und wurde vergewaltigt, durch eine Frau" würde folgendes geantwortet werden:

  • Vergewaltigung durch eine Frau? Gibt es doch gar nicht. Der fehlt doch die körperliche Voraussetzung.
  • Corrective Rape? Bei uns in Deutschland? Niemals.
  • Ausgeschlossen! Eine heterosexuelle Frau macht sowas nicht.
  • Vergewaltigung? Das ist eine Fehlwahrnehmung auf Grund von PTSD, die Wunschvorstellung einer Behinderten.
  • Vergewaltigung durch eine Frau? Dafür besteht kein Beratungsbedarf.
  • Das ist keine Vergewaltigung. Es fehlt da der sexuelle Aspekt.
  • In Praxen findet sowas nicht statt. Und sie haben mit dem Behandlungsvertrag doch zugestimmt, sich behandeln zu lassen.

So könnte es heißen, wenn eine lesbische Frau mit Behinderung wie ich Hilfe und Unterstützung sucht.

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, mehr darüber zu schreiben. Wenn ich mir ansehe wie Feministinnen über rape culture schreiben und dabei nur fortwährend auf den Täter (Mann) fokussieren, merke ich dass es fast sinnlos ist, gegen die Ignoranz anzukämpfen, die das alte Dogma verteidigt.

Wenn ich wüsste, es gäbe mehr betroffene Frauen/Lesben, die Vergewaltigung und sexuelle Gewalt durch Frauen erlitten haben, dann würde ich mich trauen mehr zu schreiben.

Aber so ist es traumatisch, fortwährend um Sichtbarkeit zu kämpfen, um beweisen zu müssen, das solche Taten mit Täterinnen existieren. Solidarität bekommt eine da kaum, sie muss sich diese hart erkämpfen oder sich ausgrenzen lassen als Nestbeschmutzerin.

Wenn eine mir ihre Erfahrungen mit Täterinnen, egal in welcher Situation, und den Folgen, die sie im Leben davon hat, mitteilen möchte, kann sie das gern anonym über die Kommentarfunktion oder per E-Mail an gd@gwendragon.de tun, ich behandle alles vertraulich und anonym. Wenn ich was daraus anonym und auszugsweise in meinem Blog im nächsten Artikel zum Thema posten dürfte, würde mich das freuen.

Sichtbarkeit hilft, Schweigen erstickt.

PS: Für all diejenigen, die meinen auch Frauen vergewaltigen Männer und Kinder, darum geht es hier nicht!
Ich erlaube mir, unpassende sowie frauen-/lesbenfeindliche Kommentare nicht freizuschalten.

Autor: GwenDragon · Kategorie Feminisma · Permalink · Kommentare (11) · Kommentar schreiben

Feminismus: Kein Zugang ohne das richtige Buch
No Authority. Access denied!

13.12.2011 · 09:27

Feminismus für Unerfahrene und Leute mit falscher Vorbildung. Was oft, im Web oder auch im RL passiert, ist die mehr oder weniger freundliche Aufforderung, zu lesen.

Eine meiner übelsten feministischen, prägenden Erfahrungen (in Anlehnung zum technischen RTFM) mit anderen Feministinnen an Frauenorten sähe als anglophoner Spruch so aus:

Hackin' for Feminists: ReadTheFuckin.. (add some feministic literature) and come back later to get new access!
DrGwenAgon

Auf Deutsch würde das sinngemäß so übersetzt:
Analysieren bei Feministen: Lies das verdammte Buch von XX und du darfst wieder kommen, wenn du es gelesen und verstanden hast.

Inklusion von Nicht-Psycho-Sozio...loginnen ist problematisch, wenn Feminismus zu theoretisch-akademisch ausgelegt wird, Erfahrungen nichts wert sind, und aus dem Literaturstudium das Recht erwächst, Feministin sein zu dürfen. Erinnert mich an 70er Jahre Marxisten, zu deren erlauchtem Club es nur Zugang nach dem Konsum der richtigen Literatur gab. Manchmal beschleicht mich das Gefühl, Feminismus ist nur was für Geisteswissenschaftlerinnen und Guru-Adepten. Möglicherweise haben Informatikerinnen auch nicht das richtige Gehirn mit Denkstruktur für Feminismus - wer weiß.

Autor: GwenDragon · Kategorie Feminisma · Permalink · Kommentare (2) · Kommentar schreiben

Freitag, 09. Dezember 2011

Bloggerin Razan Ghazzawi verhaftet und verschleppt

09.12.2011 · 10:59

Lasst Razan Ghazzawi frei

Free Razan Ghazzawi!
Quelle: Avaaz.org

Die syrische lesbische Bloggerin und Medienaktivistin Razan Ghazzawi, über die L-Mag berichtete, ist von der syrischen Polizei verhaftet und in eins der berüchtigten Foltergefängnisse gebracht worden als sie auf dem Weg zu einer Medien-Konferenz ins Ausland war.

Laut Amnesty International sind seit dem Beginn der syrischen Demonstrationen gegen das diktatorische System Assads mindestens 180 Männer, Frauen und sogar Kinder verhaftet, aus Krankenhäusern verschleppt worden und in syrischen Foltergefängnissen ermordet worden. HRW berichtet von Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Bezirk Homs und Daraa , wo von Sicherheitskräften und Militärs viele Demonstrant_innen ermordet werden.

Avaaz startet eine Petition an die Arabische Liga, dass deren Mitglieder sich für die Freilassung Frau Ghazzawis einsetzen. Bislang haben solche Aktionen immer wieder geholfen, dass die Arabische Liga Druck auf ihre Mitgliedstaaten ausgeübt hat und diese nachgaben.

Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit und unterschreibt für die Freilassung Razan Ghazzawis

PS: Die Bloggerin ist wirklich aktiv und kein Fake von Männern wie Amina.

Autor: GwenDragon · Kategorie Syrien · Permalink · Kommentare (2) · Kommentar schreiben

Mittwoch, 16. November 2011

Heterosexuellensolidarität ist schwierig?

16.11.2011 · 14:37

Ein kurze Beschreibung des interessanten Interviews von lantzschi.

Interview:
Flash-Plugin aktivieren; alternativ: Download als MP3 (95MB)
Quelle: Heterosolidarität © by lantzschi

Autor: GwenDragon · Kategorie N World · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Donnerstag, 15. September 2011

L-World says: Who the fuck is Alice!?

15.09.2011 · 18:31

Heute hatte ich mein persönliches 9/11. Im Feedreader sprang mich folgendes an: Schwarzer hat gestanden ...
Danach im L-Mag gelesen und einen Schreck bekommen: die Dauer-Patriarchatskritikerin, Feministin und Verlegerin Alice Schwarzer soll lesbisch sein! Ah, jaaa. Oooch, äääh...

Wir brauchen noch so konservative Frauen, die behaupten lesbisch zu sein. Und darüber Bekenntnisse schreiben. Damit auch CDU-Frauen endlich sagen können: Ich bin ... - nicht schwanger, Nein! - lesbisch.

Ich halte Schwarzer für die unwichtigste, männer-zentrierteste und unsichtbarste Pseudo-Bewegungslesbe der letzten 40 Jahre! Eine die profitiert hat vom System und an der Frauenbewegung mit Hetero-Literatur reichlich verdient hat.
Ein Vorbild für Lesben? Niemals - na gut, wenigstens für JU-Lesben.

Ich rätsele nur, warum L-Mag das so wichtig fand, eine die so wenig für die Lesbenbewegung getan hat, so zu lobhudeln. Aber irgendwie muss das Heft auch gemacht werden, Information als LifeStyle und Mainstream.

PS: Das nächste Mal kaufe ich wieder eine GQ, da ist wenigstens die Wired drin und vorne ein paar Bunnys drauf. ;)
Was? Sexistisch? Besser als die Pimmel-nackten Männer, die auf der Hetera-Emma waren und vor über 20 Jahren zum Nicht-mehr-Kauf führten.

Autor: GwenDragon · Kategorie Feminisma · Permalink · Kommentare (5) · Kommentar schreiben

Freitag, 15. Juli 2011

Der eigene Raum

15.07.2011 · 20:41

Frauenzeichen Faust

Heute entdeckt und für interessant befunden.

immer wieder höre ich, dass ich männerfeindlich bin. ich lebe für den freien weiblichen raum. dass das als männerfeindlich wahrgenommen wird - darüber solltet ihr mal nachdenken.

Luisa Francia

Wie wahr. Raum einnehmen, breit werden; das ist allgemein nur Männern gestattet, sich breit zu machen.

Das erinnert mich teilweise an Virginia Woolf, die schrieb:
A woman must have money and a room of her own if she is to write fiction.

Ein Zimmer, nur um zu Schreiben, das reicht nicht mehr aus, um Platz als Frau in dieser Kultur zu schaffen und einzunehmen.

Leider nehmen zu wenig Frauen ihren Platz ein, lassen sich dirigieren, sind zu bequem, warten bis (ihre) Männer (Väter, Brüder, Freunde, Ehemänner) was für sie tun.

PLATZ! bedeutet: Das ist mein Platz und nicht: Ich bin brav wie ein Schoßhündchen und sitze abwartend, bis Herrchen mir was sagt und bringt.

Ist das immer noch radikal und umstürzlerisch? Für manche schon.

Autor: GwenDragon · Kategorie Feminisma · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Dienstag, 07. Juni 2011

Abschiebung von Yasar verhindern

07.06.2011 · 13:20

Yasar muss bleiben!

Transsexuelle aus der Türkei von Abschiebung bedroht!
„Verein Menschenrechte“ hat das Asyl-Verfahren verpatzt!

Yasar kommt aus der Türkei und hat im September 2009 in Österreich einen Asylantrag gestellt. Sie wurde in der Türkei mehrmals von der Polizei und von transphoben Schlägern misshandelt, weil sie transsexuell ist.

Bei einem Messerattentat wurde sie durch einen Lungenstich schwer verletzt und die Polizei hat es abgelehnt, eine Anzeige auch nur entgegenzunehmen. In Folge der Misshandlungen ist sie auf einem Auge blind. Die Familie betrachtet Transsexualität als Blutschande und hat Auftrags-Mörder auf sie angesetzt. Yasar ist untergetaucht und wenn die Familie sie findet droht ihr die Ermordung. Einige enge Freundinnen Yasars wurden in den letzten Jahren umgebracht.

Yasar hat in der Türkei vollständig als Frau gelebt. Ihr Personenstand ist allerdings noch männlich. In der Pubertät hat sie weibliche Formen entwickelt und es besteht der starke Verdacht, dass sie eigentlich intersexuell ist.

Yasar wurde im Asyl-Verfahren durch den Verein „Menschenrechte“ vertreten. Ihr Asyl-Antrag wurde in erster Instanz abgelehnt. Die Rechtsvertretung von „Menschenrechte“ hat es verabsäumt, fristgerecht Berufung einzulegen und auch das Wiedereinsetzungsverfahren gründlich verpatzt.

Am Sonntag, 29. Mai wurde sie in Wien festgenommen und in Schubhaft verbracht. Ein Versuch, eine Abschiebung unter Berufung auf Art. 3 EMRK (Refoulementverbot) noch zu verhindern ist gescheitert.

Die Abschiebung ist für den 15. Juni 2011 festgesetzt.

Nachdem alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft sind ist es nun nötig, den Fall an die Öffentlichkeit zu bringen, um möglichst viel Druck zu erzeugen. Wir werden die Presse informieren und auch bei offiziellen Stellen Druck erzeugen oder um Hilfe ersuchen.

Der nächste Besuchstag für Yasar ist am Mittwoch, 8. Juni, Nachmittag.
WIR RUFEN ZU EINER KUNDGEBUNG AUF:
8. Juni 2011 um 17:00
Vor dem Polizeianhaltezentrum
am Hernalser Gürtel Ecke Breitenfelder Gasse

Trans sein ist in der Türkei lebensgefährlich. Wir erfahren fast jeden Monat von einem Hass-Verbrechen an einer Trans-Frau in der Türkei.

Yasar darf nicht abgeschoben werden – es würde sie töten !

Sofortige Freilassung Yasars aus der Schubhaft !

Aufenthaltsrecht in Österreich für Yasar !

Netzwerk zum Schutz von LGBTIQ-Flüchtlingen in Österreich

ORQOA - Oriental Queer Organisation Austria (http://orqoa.at) :: Türkis Rosa Tippp der Rosa Lila Villa (http://traschq.villa.at) :: TransX - Verein für Transgender Personen (http://transx.at) :: Asyl in Not (http://asyl-in-not.org) :: Lila Tipp - Lesbenbestärkung vom Rosa Lila Tipp (http://www.villa.at/lilatip)

Der Aufruf wird unterstützt von:

RKL - Rechtskomitee LAMBDA (www.RKLambda.at) :: Jean-Pierre Garbade (Avocat, Genève) :: Trans Austria (http://trans-austria.org) :: Die Grünen andersrum (http://andersrum.gruene.at) :: Im Kontext (http://imkontext.at) :: SOHO - Sozialdemokratische Homosexuellenorganisation (http://www.soho.or.at) :: MiGay - Verein zur Integration und Förderung von homosexuellen MigrantInnen (http://www.migay.at)

BITTE VERBREITET DIESE INFO WEITER !!!

Gruppen, die die Kundgebung / eine Plattform unterstützen wollen:
bitte schickt ein Mail an transx@transgender.at

Protest

Protest-Mails an:
Innenministerium: ministerbuero@bmi.gv.at (Ministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner)
Fremdenpolizei: bpd-w-frb@polizei.gv.at (Referent Ziegler)

DOWNLOAD: Text-Vorschlag für einen Protestbrief (RTF)

Petitionen an:
Bürgermeister von Wien: michael.haeupl@spoe.at (Dr. Michael Häupl)
Bundespräsident: heinz.fischer@hofburg.at (Dr. Heinz Fischer)
Präsidentin des Nationalrats: barbara.prammer@spoe.at (Mag. Barbara Prammer)

DOWNLOAD: Text-Vorschlag für eine Petition (RTF)


Quelle: http://transx.at/Yasar.htm

Via LGBT Asylum News

Links: Interview/Podcast anhören

Autor: GwenDragon · Kategorie Gender · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Sonntag, 15. Mai 2011

Gewalt von Frauen gegen Frauen

15.05.2011 · 12:12
Autor: GwenDragon · Kategorie Links · Permalink · Kommentare (4) · Kommentar schreiben

Donnerstag, 07. April 2011

Raumschiff Enterprise findet feministische Artefakte

07.04.2011 · 09:01

Unendliche Weiten.
Das Raumschiff Enterprise durchfliegt den Weltraum, um unbekannte Lebensformen zu entdecken.
Sternzeit 2311,8976.
Sie nähert sich einem blauschimmernden Planeten und der Captain lässt sich mit einem Wissenschaftsteam runter beamen.

KIRK, PILLE und SPOCK mit weiteren fünf bewaffneten Männern materialisieren vor einem Gebäude mit einem seltsamen Zeichen davor, eine Axt, ein Kreis, ein Kreuz. Die Umgebung ist menschenleer. Der Wind fegt ein paar Flugblätter über den Betonboden. Alle sehen sich um, irgendein Leben zu entdecken. Die Leere ist gespenstisch.

Spock fixiert kurz das Gebäude, erfasst die Situation schnell wie immer: "Faszinierend!"1
Kirk: "Was zum Teufel ist das? - Spock!?"
Spock zückt seinen Tricorder und meint: "Ende 2100, vielleicht ein kultureller religiöser Versammlungsraum."
Kirk: "Pille?"
Pille: "Ich bin Arzt, kein Architekt oder Priester. Frag' Spock."
Kirk ignoriert dies, sieht zu seinen Männern herüber, die auf dem Platz vor dem Gebäude ausschwärmen.

Einer der Männer in roter Uniform2 geht mit gezücktem Phaser auf das Gebäude zu. Plötzlich flackert eine rote, rotierende Warnlampe am Eingang auf.
Eine elektronische Laufbandanzeige setzt sich, anfangs mit teilweise ausgefallenen Punkten bei den Schriftzeichen, in Bewegung und signalisiert: Sie verlassen den maskulinkontrollierten Sektor. Lebensgefahr!3
Der Mann des Landeteams lacht kurz höhnisch, murmelt: "Völliger Unsinn" und schießt darauf.
Pille brüllt: "Halt! Wir kennen nicht diese Lebensform, die das gebaut hat? Vielleicht ist sie friedlich?"
Die Anzeige verlischt in einem lauten Knall und beißender Rauch quillt aus der geschwärzten Stelle in der Wand.

Kirk herrscht den Mann an: "Warten sie bis ich den Befehl dazu gebe! Haben sie verstanden?"
Kirk, Pille und Spock nähern sich weiter vorsichtig dem Gebäude. Etwas bewegt sich im oberen Stockwerk. Schemenhaft huscht es zur nächsten Fensteröffnung.

Ein metall-glänzender längerer Gegenstand mit einer Art Röhre darauf4 schiebt sich durch ein Fenster. Urplötzlich erscheint auf der Brust des Mannes, der auf das Gebäude schoss, ein roter Punkt.
Ein anderer bemerkt dies und ruft daraufhin: "Was ist das für ein roter Fleck auf seiner Uniform? "
Der so benannte dreht sich um und antwortet: "Was für ein Fleck?"
Kurz und fast unhörbar macht es Plopp und der rotfleck-fixierte fällt um.
Spock, Pille und Kirk rennen zu dem auf dem Boden liegenden Mann und untersuchen ihn.
Pille sieht zu Kirk hoch und meint entsetzt: "Er ist tot, Jim!"

Mit einem starken Abhörgerät wäre das Murmeln im Gebäude zu vernehmen gewesen: "Ich habe euch gewarnt! Warum wolltet ihr nicht lesen?"
So aber hörte niemand etwas.

Panikartig rotten sich die Männer zusammen, um einer weiteren Gefahr zu entgehen. Kirk brüllt: "Weg hier. Schnell!", zückt seinen Kommunikator und befiehlt: "Enterprise, acht Mann hoch beamen."

Kurz bevor auch Kirk sich dematerialisiert, wendet er reflexartig seinen Kopf zu dem Gebäude, in aufwallendem Zorn nimmt er einen alten ihm unverständlichen Schriftzug wahr:
scitsinaloS rof retneC M.U.C.S5

Davon werden viele noch träumen.

1 "Faszinierend" war immer der Ausdruck Spocks, wenn ihm etwas unterkam, was in seinem Vulkanierkopf und der wissenschaftlichen Datenbank der Enterprise unverständlich, unbekannt war.

2 In StarTrek wusste eine gleich, wenn ein rot unifomierter im Landeteam oder im Raumschiff irgendetwas machte, musste er "drauf gehen". Das war eine Startrek-Gesetzmäßigkeit.

3 In totalitären Systemen gab es Abwehrmauern, vor denen das Schild "Sie verlassen den ... Sektor" mögliche Systemflüchtlinge warnte.

4 Laserzielgerät auf Sturmgewehr

5 Wer das rückwärts liest, weiß was gemeint ist; wer Solanas darin erkennen kann, ist bestimmt ein Mann, der Männerhass in jeder Frau genetisch angelegt sieht.

Autor: GwenDragon · Kategorie Satire · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben
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