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Freitag, 09. Dezember 2011

Bloggerin Razan Ghazzawi verhaftet und verschleppt

09.12.2011 · 10:59

Lasst Razan Ghazzawi frei

Free Razan Ghazzawi!
Quelle: Avaaz.org

Die syrische lesbische Bloggerin und Medienaktivistin Razan Ghazzawi, über die L-Mag berichtete, ist von der syrischen Polizei verhaftet und in eins der berüchtigten Foltergefängnisse gebracht worden als sie auf dem Weg zu einer Medien-Konferenz ins Ausland war.

Laut Amnesty International sind seit dem Beginn der syrischen Demonstrationen gegen das diktatorische System Assads mindestens 180 Männer, Frauen und sogar Kinder verhaftet, aus Krankenhäusern verschleppt worden und in syrischen Foltergefängnissen ermordet worden. HRW berichtet von Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Bezirk Homs und Daraa , wo von Sicherheitskräften und Militärs viele Demonstrant_innen ermordet werden.

Avaaz startet eine Petition an die Arabische Liga, dass deren Mitglieder sich für die Freilassung Frau Ghazzawis einsetzen. Bislang haben solche Aktionen immer wieder geholfen, dass die Arabische Liga Druck auf ihre Mitgliedstaaten ausgeübt hat und diese nachgaben.

Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit und unterschreibt für die Freilassung Razan Ghazzawis

PS: Die Bloggerin ist wirklich aktiv und kein Fake von Männern wie Amina.

Autor: GwenDragon · Kategorie Syrien · Permalink · Kommentare (2) · Kommentar schreiben

Mittwoch, 07. Dezember 2011

Spiegel verharmlost Jungfrauentest als Folter

07.12.2011 · 13:04

Der Spiegel berichtete über den sogenannten Jungfrauentest, ausgeübt durch ägyptische Geheimdienstler und Militärs an Frauen, um sie zu demütigen, von Demonstrationen abzuhalten und zur Abschreckung zu vergewaltigen.

Leider benennt der Spiegel das nicht als Vergewaltigung sondern als Folter.

Damit wird die zwangsweise Penetration der Vagina durch eine Hand als Quälerei angetan und nicht als Vergewaltigung benannt.
Eine spezifische Gewalt gegen Mädchen und Frauen wird als normale Quälerei (=Folter) eines militärregierten Staatssystems abgetan und als Gewalt gegen Frauen unsichtbar gemacht.

Es scheint für Männer* in Redaktionen wirklich "schwer" zu sein, Vergewaltigung nicht zu verharmlosen - Rape culture, blinde Flecken bei den Herren*, Vergewaltigung zu benennen?

Der Spiegel verdient damit den Orden "Macker des Monats".

*Bei Herren/Männer/Macker sind Frauen, die sich den üblichen verharmlosenden Einstellungen anschließen, gleichberechtigt mitgemeint.

Autor: GwenDragon · Kategorie Pranger · Permalink · Kommentare (24) · Kommentar schreiben

Montag, 19. September 2011

Der Staat namens Palästina II ‒ eine Not- oder Tod-Lösung?

19.09.2011 · 12:30

Ich frage mich gerade, was passieren wird, wenn die UNO die Palästinensergebiete als eigenen Staat anerkennt wie Abbas das fordert.

Wird dann Shalit als Terrorist gegen das palästinensische Volk der Prozess gemacht und er im Gefängnis nach einem Schauprozess ermordet? Der Hamas trau ich das zu, wenn sie dann als "gewählte" Regierung durch die UNO legitimiert wurde.

Werden die Raketenangriffe auf israelisches Territorium aufhören? Kaum. Die Hamas ist eine Organisation die ihre eigenen Leute terrorisiert, foltert und ermordet. Wenn denen die Freiheit des eigenen Volkes so wenig wert ist, wieso sollte die Hamas dann anerkennen, dass Israelis Menschen sind? Die palästinensische Propaganda hat mit Freiheit so viel gemeinsam wie Goebbels und der Stürmer mit Humanismus.

Wird die Hamas dann mit den palästinensischen Schwulen und Lesben menschenwürdig umgehen? Nein. Moslemische Homohasser regieren auch in Gaza, die Fatah in der Westbank macht es genauso. Oder warum fliehen bitte jährlich viele nach Israel? Weil Gaza so frei ist und Fatah und Hamas menschenfreundlich?

Werden dann illegale jüdische Siedler in der Westbank angegriffen, die Gebiete judenrein gemacht? Sollten die Siedlungen dort bleiben, wird das kaum eine friedliche Situation werden.

Wird Jerusalem dann die islamische Hauptstadt des palästinensischen Staates?
Das birgt großes Konfliktpotenzial, denn Juden, Christen und Moslems haben dort ihre Heiligtümer. Solange religiöses Recht einen Anspruch auf die Stadt – egal durch wen, früher und heute – ableitet, wird das zu erheblichen religiösen Auseinandersetzungen führen und Gewalttätigkeiten. Jerusalem wird wohl eine von Israelis und Palästinensern verwaltete Stadt werden müssen und einen Sonderstatus erhalten.

Wird dann das Unrecht und die Menschenrechtsverletzungen in Gaza un der Westbank weiterhin mit Geldern gefördert? Ich hoffe nicht, dass sich jeder Politiker bei den urplötzlich humanen Fatah- und Hamaspolitikern anbiedert und einschleimen will, nur um Wirtschaftsprofite für den Aufbau in Gaza und der Westbank zu ergattern. Denn diese Gelder werden dort nicht in eine Demokratie führen.

Werden die durch Fatah und Hamas regierten Teilstaaten dann von beiden Seiten auf Israel schießen?

Was ist mit den ganzen Idioten, die sich wegen paradiesischer Belohnung in die Luft sprengen wollen?

Die UNO samt der untätigen Blauhelme wird es nicht verhindern wie in anderen Gebieten auch das Massenmorden (Jugoslawien, Kongo, Ruanda) nicht verhindert wurde.

Wenn es einen international legitimierten, durch militante Moslems, shariawütige Islamisten und paramilitärische Organisationen regierten Staat der Palästinenser gibt, wird das der nächste Kriegsschauplatz werden. Schließlich befindet sich ja das palästinensische Volk nach eigener Meinung im Kriegszustand, sieht in Israel den Feind, darf deswegen auch rechtlich gegen Nichtmoslems tötend vorgehen, mit offener Unterstützung durch den Iran, die Türkei und anderen islamischen Staaten. Was machen dumme kriegsgeile Männer und Frauen nicht alles im Namen Gottes.

Ich bin sehr wohl für zwei Staaten, aber ohne Bürgerkrieg, palästinensischen Terror gegen eigene Leute und andere.

Ich bin auch für einen Staat Israel, denn dieser ist bislang der einzige, der im dortigen Raum eine Demokratie darstellt und zu Genüge Menschenrechte achtet.

Shalom.

Autor: GwenDragon · Kategorie Gaza Westbank · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Freitag, 01. April 2011

Iman al-Obeidi wurde vergewaltigt und verschleppt

01.04.2011 · 10:35

Vor mehreren Tagen hat sich die libysche Juristin Iman al-Obeidi verletzt in ein Hotel in Tripoli geflüchtet und die dort anwesenden Journalisten um Hilfe gebeten. Sie berichtete, sie sei von Gadafis Schergen vergewaltigt und gefoltert worden.

Verschleppung

Nach kurzer Zeit kamen Männer des Geheimdienstes und verschleppten sie vor laufenden Kameras.
Seit dem ist Iman al-Obeidi verschwunden.


Quelle: Youtube

Reaktion des libyschen Staatsfernsehens

Ein libyscher Regierungssprecher ließ verlauten, die Frau sei psychisch gestört. Eine übliche Methode Systemkritiker und Vergewaltigungsopfer unglaubwürdig zu machen. Ihrer Mutter wurde sogar seitens des Regimes Geld geboten , dass sie auf die Tochter einwirkt, die dann ihre Geschichte abändern sollte, um danach frei zu kommen.

Wie das libysche Fernsehen Jamahiriya TV auf diese Verschleppung reagiert, lässt sich in dem auf Video (englische Untertitel, bitte im Video den Button CC drücken) ab dem Zeitpunkt 01:18 sehen:


Quelle: Youtube

Analyse der Kommentare

Eine Analyse ist schwer möglich, da ich kein libysch kann und auf die Authentizität der Untertitel angewiesen bin. Trotzdem will ich es mal versuchen.

Von der Kommentatorin wird Frau Iman al-Obeidi und ihre Handlungen so beurteilt:

  1. Sie wird im Sicherheitsbüro königlich behandelt
    Sicherlich werden in jedem Sicherheitsbüro einer autoritären oder diktatorischen Systems die Menschen fürstlich behandelt. Geheimdienste und Staatspolizei wollen nur das Beste für den Staat, nicht das Opfer.
  2. Sie gehört nicht dem ehrenwerten Clan der Al-Obeidi an
    Der Hinweis auf die Ehre des Clans soll ausdrücken, dass sie sich unehrenhaft benimmt, und die Sippe beschmutzt.
  3. Der Clan der Al-Obeidi wird sie verstoßen, wenn sie die wirkliche Geschichte erfahren
    Eine vergewaltigte und/oder Lügnerin will/soll der Clan nicht dulden. Das würde deren Ehre beschmutzen.
  4. Sie wird immer wieder im Zusammenhang mit vergewaltigten Mädchen (girl!) genannt
    Damit wird ihr Status als Frau, als Juristin, zu einer unreifen, gar liederlichen Person herab gewürdigt.
  5. Aus psychologischer Perspektive würde keine Frau so offen vor Journalisten über Vergewaltigung reden
    Das ist zu bezweifeln, denn die Vergewaltigung durch Personen des Staates hat in dieser politischen Situation eine ganz andere Bedeutung und zudem ist sie Juristin und politisch kompetent, weiß was das Benennen bewirken kann. Außerdem reagieren Opfer von Vergewaltigung ganz verschieden.
  6. In unserer Kultur würde keine Frau, wäre sie Opfer einer Vergewaltigung, so agieren, ihre Familien würden sich zu Tode schämen, eher ihre Töchter töten - so sei der libysche Charakter
    Das Ganze spricht für sich. Die Frau sollte besser schweigen und nicht die Familie beschämen, sodass diese ihre Tochter töten müssten.
  7. Sie vergießt falsche Tränen
    Die Gefühle der Frau werden als Lüge umgedeutet.
  8. Menschen mit bestimmter Machtinteressen stehen hinter ihr
    Umstürzlerische Machtinteressen sollen also das alles inszeniert haben, es gäbe gar keine Vergewaltigung.
  9. Sie ist eine Lügerin
    Wieder eine Diffamierung, damit die Glaubwürdigkeit leidet.
  10. Sie und Andere wie sie haben Libyen ruiniert
    Somit ist sie ein Staatsfeind, eine Gefahr für Libyen.
  11. Ihr Name ist laut Ausweis überhaupt nicht al-Obeidi
    Auch hier wird ihre Identität angezweifelt, damit auch ihre Glaubwürdigkeit und ihre Erfahrungen.
  12. Selbst eine Prostituierte hätte mehr Ehre und würde ihr Land verteidigen
    Sie ist also noch unehrenhafter als eine Hure, wo in Arabien die Prostitution kaum hoch angesehen ist. Eine Frau eine Hure zu nennen, ist schon schlimm, zerstört jeglichen Status, aber noch schlimmer wie eine Hure - das bedeutet, dass sie ein Nichts ist, unehrenhaftes Freiwild für jeden.
  13. Sie ist einer Gehirnwäsche unterzogen worden oder wahnhaft
    Auch hier wieder das bezweifeln psychischer Gesundheit, die Vergewaltigung und die Gewalt als Phantasie oder feinlich-politisch infiltrierte Erinnerung.
  14. Sie hat mehr Interesse an ihrem Vorteil, dem Vorteil ihres Freundes oder ihrer Freunde als dem ihres Landes
    Gemeint ist im Sinne von boyfriend = Sexualpartner! Dass die Kommentatorin mehrere nennt, soll auch wieder den Schlampen- und Hurencharakter unterstreichen. Eine Hure ist unglaubwürdig, kann eigentlich auch nicht vergewaltigt werden, da sie ja ihren Körper verkauft.

Sowas nennt eine victim blaming, was diese Kommentatorin tut.

Libyen und der Westen

Jahrelang war Libyen ein gern gesehener Partner, weil es dort Öl gibt und weil Gadafi uns die afrikanischen Flüchtlinge vom Hals hielt. Und weil Gadafi angeblich dem Terror abgeschworen hatte, zuletzt 1988 ausgeübt als Flugzeugbombe in einer Maschinen der PanAm über dem Ort Lockerbie oder 1986 als Anschlag auf eine amerikanische Disco in Berlin. Auch mehrere Tausend ermordete Dissidenten vor mehreren Jahren störten im Westen niemand. Gadafi - wirklich ein lupenreiner Staatsführer.
Menschenrechtsverletzungen und Gewalt waren unwichtig und wurden von der EU und dem Westen ignoriert.
Bis libysche Gruppen sich im Anfang dieses Jahres gegen Gadafi wandten und nun schlecht bewaffnet den Revolutionsführer stürzen wollten, um zu mehr Freiheit und demokratischen Rechten zu gelangen.

Libysche Freiheitsbewegung und die Frauen

Dass die Welt leider nur auf die kämpfenden aufständischen Männer sieht, zeigt einen eingeengten patriarchalen Blick: Dass arabische Frauen sich nicht für Politik interessieren oder zu interessieren haben.

Wie Mädchenmannschaft schon berichtete, haben auch Frauen, libysche Richterinnen und Juristinnen mit Sit-ins und anderen Aktionen Widerstand geleistet. Eine dieser mutigen Frauen ist die Anwältin Salwa Bugaigis.

Unterstützende Aktion

Bislang vermisse ich seitens der deutschen Regierung, ganz besonders des Außeneministers irgendeine Reaktion.

Wer in Aktion für die verschleppte Juristin Iman al-Obeidi treten will, kann bei Avaz ein Aufruf an die Türkische Regierung unterzeichnen, damit diese zur Freilassung auf Libyen einwirkt. Schon in der Vergangenheit war die Türkei sehr erfolgreich verschleppte Menschen wieder frei zu bekommen.

Leute, lasst die Frauen, die für Demokratie und Rechte kämpfen, nicht allein!

Weitere Links:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,753408,00.html
http://www.avaaz.org/de/free_iman_al_obeidi/
http://www.rnw.nl/english/article/libyan-women-vanguard
http://maedchenmannschaft.net/mehr-demokratie-mit-und-von-frauen/
http://blogs.aljazeera.net/live/africa/libya-live-blog-march-29

Autor: GwenDragon · Kategorie Libyen · Permalink · Kommentare (2) · Kommentar schreiben

Mittwoch, 01. Dezember 2010

Petition gegen weibliche Genitalverstümmelung

01.12.2010 · 09:02

Zugenähte rosafarbene Rosenblüte als Symbol für Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen

Aktion gegen weibliche Genitalverstümmelung

Weibliche Genitalverstümmelung bedeutet das Beschneiden und/oder Entfernen der äußeren weiblichen Geschlechtsteile oder sonstige Verletzungen der weiblichen Geschlechtsorgane aus nicht-medizinischen Gründen. Sie wird als eine Verletzung der Menschenrechte eingestuft, die der Folter gleichgestellt werden kann.

In Europa gibt es schätzungsweise 500.000 Mädchen und Frauen, die unter den lebenslangen Folgen von Genitalverstümmelungen leiden. Weiteren 180.000 Mädchen und Frauen jährlich droht die Beschneidung.

Bitte nehmt euch fünf Minuten eurer Zeit und zeichnet diese wichtige Petition mit.

Petition unterzeichnen

Quelle: endfgm.eu

Autor: GwenDragon · Kategorie Feminisma · Permalink · Kommentare (3) · Kommentar schreiben

Dienstag, 02. November 2010

Eilig: Hinrichtung von Sakineh Ashtiani steht bevor

02.11.2010 · 19:04

Liebe Freundinnen und Freunde,

Der Iran könnte schon heute Sakineh Ashtiani hinrichten.

Unser weltweiter Protest hat im Juli das ungerechte Steinigungsurteil gegen sie gestoppt. Nun bleiben uns nur 24 Stunden, um ihr Leben zu retten. Die Verbündeten des Iran, sowie UN-Schlüsselmächte sind unsere größte Hoffnung – sie könnten den Iran von den ernsthaften politischen Konsequenzen dieser im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Tötung überzeugen.

Klicken Sie den folgenden Link, um ihnen einen dringenden Aufruf zum Handeln zu senden und schicken Sie diese E-Mail an alle – es dauert nur drei Minuten, und es ist ihre letzte Chance:

http://www.avaaz.org/de/24h_to_save_sakineh/98.php?CLICKTF

Sakinehs Ehebruch-Fall ist ein tragischer Schwindel, eine Ansammlung von Menschenrechtsverletzungen. Zuerst sollte sie zu Tode gesteinigt werden. Aber die iranische Regierung musste das Urteil aufheben, nachdem ihre Kinder einen massiven Aufschrei gegen diese absurden Prozess hervorgerufen hatten – sie sprach nicht die Sprache, die im Gericht gesprochen wurde, und die angeblichen Vorfälle des Ehebruchs fanden nach dem Tod ihre Ehemanns statt.

Dann wurde ihr Anwalt gezwungen, ins Exil zu gehen, und die Anklage erfand eine neue Anschuldigung, für die sie exekutiert werden würde – den Mord an ihrem Ehemann.

Obwohl dies eine Doppelbeschuldigung ist, da sie schon wegen angeblicher Mittäterschaft bei diesem Verbrechen eine Gefängnisstrafe verbüßt, wurde Sakineh für ein "Geständnis" gefoltert, im nationalen Fernsehen angeprangert und für schuldig befunden. Das Regime hat nun auch zwei deutsche Journalisten, ihren Anwalt und ihren Sohn verhaftet, der mutig die internationale Kampagne zur Rettung seiner Mutter angeführt hatte. Alle bleiben inhaftiert, Sakinehs Sohn und Anwalt wurden ebenfalls gefoltert, und Anwälte werden ihnen verweigert.

Nun erklären iranische Menschenrechtsaktivisten, dass Teheran den Befehl erlassen, ihre Tötung sofort umzusetzen. Sie steht auf der Liste, und morgen ist Exekutionstag.

Konsequente Kampagnen haben den Iran veranlasst, Sakinehs Steinigungsurteil fallen zu lassen, und das Interesse führender Politiker aus Ländern mit Einfluss auf den Iran, wie die Türkei und Brasilien, auf sich gezogen. Wir müssen dringend unsere Stimmen erheben und sie vor dem Tod und unmenschlicher Behandlung retten, und sie, ihren Anwalt, ihren Sohn und die inhaftierten deutschen Journalisten befreien. Senden Sie eine Nachricht und erzählen Sie Ihren Freunden und Ihrer Familie von diesem Notruf:

http://www.avaaz.org/de/24h_to_save_sakineh/98.php?CLICKTF

Ein massiver öffentlicher Aufschrei hat die moralische Macht, abscheuliche Verbrechen zu verhindern. Nutzen wir diese 24 Stunden, um eine deutliche Botschaft zu schicken – die Welt sieht zu, und wir alle stehen heute zusammen, um Sakinehs Leben zu retten, und um überall auf der Welt gegen Unrecht zu kämpfen.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit

Alice, Pascal, Stephanie, Giulia, Benjamin und das ganze Avaaz Team

Iranerin könnte morgen hingerichtet werden

Aschtiani könnte am Mittwoch hingerichtet werden

Steinigung Ashtianis für Mittwoch befürchtet

Hintergrundinformationen über den Fall Sakineh von Amnesty International

Internationaler Protest: Iran zögert mit Hinrichtung von Aschtiani

Scharfe Kritik von der internationalen Gemeinschaft

Brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht sich gegen die Hinrichtung von Ashtiani aus

Avaaz-Petition an erster Stelle im 'Guardian'

Hintergrundinformationen über den Fall Sakineh von Amnesty International

Quelle: Avaaz

Via Avaaz

Autor: GwenDragon · Kategorie Iran · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Samstag, 13. Juni 2009

Heil Achmadsch… – Diktatur reloaded

13.06.2009 · 16:05
Der derzeit amtierende Präsident Ahmadineschad, sattsam bekannt durch seine Drohungen gegen die USA, seine Atomwaffenbestrebungen und seinen Antisemitismus, hat mit einer Mehrheit …weiter lesen
Autor: GwenDragon · Kategorie Iran · Permalink · Kommentare (3) · Kommentar schreiben

Montag, 25. Mai 2009

Anleitung zur Folter und Unterdrückung von islamischen Frauen

25.05.2009 · 11:33
Ein deutscher Verlag hat ein Buch eines islamischen Gelehrten heraus gebracht, das als Anleitung zum besseren Leben für muslimische Frauen gilt. Darin enthalten sind Vorschriften, was die Frau …weiter lesen
Autor: GwenDragon · Kategorie Feminisma · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Donnerstag, 06. September 2007

Perser ermorden Homosexuelle

06.09.2007 · 21:37
Der Iran ist ja allseits bekannt wegen der atomaren Gefährlichkeit. Alle Monate wieder wird medienwirksam vorgeführt und in UN-Konferenzen dargestellt, welche Bedrohung doch das Atomprogramm dort sei.
Was deutsche Politiker und die Medien gern vergessen, wohl aus eigener Abneigung, ist die Verfolgung und Ermordung (anders kann eine die staatlichen Morde durch Henker nicht nennen) von schwulen Männern und lesbischen Frauen, auch im Jugendalter. …weiter lesen
Autor: GwenDragon · Kategorie N World · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Lesbisch - Abschiebung - Todesstrafe

06.09.2007 · 20:25
Jetzt weiß ich, was der deutsche Staat und ganz besonders der Berliner Innensenat von Menschen hält. Nichts!
Da kommt die Iranerin Yasmin K. nach Deutschland und meint, sie könne, weil sie lesbisch ist und ihr im Iran die Todesstrafe deswegen droht und diese auch vollzogen wird, bei uns Asyl beantragen.
Leider wusste die Frau nicht, was der deutsche und der berliner Behördenapparat ist. Gnadenlos, wie die persischen Henker selbst. …weiter lesen
Autor: GwenDragon · Kategorie L World · Permalink · Kommentare (2) · Kommentar schreiben