Gynozentrisch, lesbisch – Gut!
Der Jahrmarkt der Eitelkeiten.
Da bloggt sie und bloggt und bloggt. Und dann redet sie doch tatsächlich von sich.
Um Kopf und Kragen oder Umsonstwas? Und das, obwohl Drachinnen durch sauren Regen und Lesbinnen (altfem: Lesben) durch moralinabsonderndes Restvolk mehr oder weniger körperlich und intellektuell gejagt, eingeengt und vergiftet werden.
Alles Unfug. Solange es Prinzessinnen gibt, – nein, nicht diese sterbenden Schwäne aus Windsor oder gar dümmliche TV-Pommeranzen monetären Adels, welche Urlaub im Knast machen – gibt es Drachinnen. Aber ob das noch die Welt bewegt? Na, vielleicht ein ganz klein wenig und webbig die L-World.
Oh Göttin. Meine Tochter ist Lesbin!
„Ja, um was geht denn endlich?“ lechzt voller Ungeduld die gebildete Bloggerin. Ich nehme ’mal an, die Herrlein-Fraktion nimmt Reißaus wie üblich beim Anblick der Drachin, denkend und gynozierend, denn ihr Blut und Odem bringt auch Blechherren zum Verdampfen.
Es gibt sie, die Lesbe. Urgestein der Frauenbewegung, die Politische, die Konvertitin und sonst noch was für welche – sicher, sicher, weiter! Aus Versehen durch den kreischbunten Gockel auf Abwege geführt, landete die Drachin doch gar auf Alle Menschen sind Lesben? und las dort weiter DMWWAZ (das merkwürdigste Wort aller Zeiten), nämlich »die Lesbin«. Wohl gemerkt nicht Lesbe, Lesbierin. Nein, Lesbin, auch ohne das große I und schon gar nicht mit dem reversen I.
Was ist bitte eine Lesbin!??? Das Gockelchen legt allein 538 Eier ab, ähm, ich meine, findet Seiten. Alle, bis auf die von Luise F. Pusch, wenig informativ.
Nun, das Wort Lesbin kommt angeblich aus dem Film Neuschnee. Noch nie gesehen, ich meine natürlich den Film. Aber nach kurzem Befragen des magisch-bunten Gockels eher eine öde Story: Zwei Frauen sind im Kaufhaus eingeschlossen. Um keinen Ärger zu bekommen becircen sie den Nachtwächter. chhrrrr… chrrr… chrrrrr… HALLO, aufwachen!!! Upps. JA! Ich bin wach.
Also wie bei Frau Pusch gelesen ist die Lesbin wie folgt zu benennen:
Aus Konfusion - sei sie bewußt oder unbewußt - kann auch Gutes entstehen. Die Anregung, alle Menschen, die Frauen lieben, als "Lesben" (männlich) bzw. "Lesbinnen" (weiblich) zu bezeichnen, finde ich wegweisend. Dafür nähme ich sogar die "Lesbin" in Kauf.Luise F. Pusch bei Fembio.org
Genial. Witzig. Ich liebe Sprache. Feht nur noch der Lesberich oder Lesber. Aber den habe ich ja gerade bei angenehm kühlen 28°C in der holden Drachinnenhöhlin erdacht. Ob wohl meine Mutter sich an den Begriff Lesbin gewöhnt!? Kaum. Und ich? Ach nee. Ich bin so eine alte Frau, ähm Drachin, da gewöhnt sich eine weder die Herrleins als Lebens-Part noch die Lesbin als Begriff an.
Keine Bloggerin hier, die auch in IT macht?
Oder finden die Informatikerinnen doch nicht her? Und gibt es überhaupt Frauen, die dann mehr wie IT machen? So manche Berufe wie die der IT-Branche sind so männerlastig.
Lächlerin ist unstreitig L…
entdeckt, die unstreitig zur L-Welt gehört. Und mag sie noch so rot werden.
Emanzipation? Überholt oder nicht?
Frauenbewegung? Emanzen. Sowas brauchen wir modernen Frauen und Männer doch nicht mehr.…weiter lesen
Drachenmord als Identifikationspielchen frühpubertierender Herrleins?
Da werden Drachen gemetzelt, dass es dem Herrlein (=unverheiratetes Persönchen herrlichen Geschlechts [in Anlehnung des Fräulein]) den Siegesduft zwischen die Achseln und sonst wohin treibt. Winkt da gar eine güldene Rüstung im Paradeise und ein Harem aus adeligen Jungfrauen?
Ob die testikulären Störungen der Herrleins wohl einfach genetisch erzeugt sind? Oder ist es nur durch das Flimmern der Bildschirme bedingt? Oder ob sie gar eine Prinzessin zum Ehelichen wittern und dar ob in Mördergemetzel fallen? Oder haben sie gar Angst, dass ihnen die Drachen die konträrsexuellen Spielgefährten nehmen könnten?
Es wird Zeit, dass den Herrlein die Geschmeide etwas angeglüht werden.
Ich würde da an monströse Glüh- und Zerreißungsspiele denken. Aber, ach je, dann kommt ja der Herrleinschutz, vulgo Ju(n)gen(d)schutz, und sorgt sich um die seelische Verrohung der Herrleins, die dann ja im echten Leben auf die armen Lehr- und Erziehungspersonen mit wirklichen Schwertern und anderen bösen Instrumenten zwecks Eliminierung losgehen könnten.
Und dann das blecherne Gejammer der Kleinfürsten der Länder: „Böse Mörderspiele verrohen die Jugend!“ und anderes Getrompete.
Schade, ich hatte schon lange kein erst letztens ein gegrilltes Herrlein mehr. Ob’s da noch mehr gibt?






