Das iranische Henkersystem hat am Samstag die niederländische Staatsbürgerin Sahra Bahrami, welche vor einem Jahr an Demonstrationen wegen der Präsidentenwahl beteiligt war und deswegen verhaftet wurde, am Galgen langsam erwürgt.
Sahra Bahrami wurde in einem Prozess vorgeworfen, sie hätte Drogen geschmuggelt. Es wurde ihr außerdem vorgeworfen, dass sie Kontakt zu ihrer Mutter habe, die angeblich Mitglied der oppositionellen Volksmudschaheddin sei. Niederländische Anwälte und Konsulatsangehörige wurden in ihren Prozess nicht zugelassen, da der Iran ihre niederländische Staatsbürgerschaft ignorierte. Zudem wurde Bahrami wurde gefoltert, um im iranischen Fernsehen ihre Schuld mit einem vorgeschriebenen Schuldbekenntnis zu bekennen.
Die Vorwürfe des Drogenhandels waren wie in genügend anderen Fällen gefälscht, damit Regimekritiker und andere Missliebige auf einer vermeintlichen rechtsstaatlichen Basis getötet werden können.
Auch nicht nur gegen Regimekritiker vorgebrachte bestimmte Vorwürfe und konstruierte Beschuldigungen führen zum Tod durch Erwürgen. Amnesty International führt auf wann und für was im Iran die Todesstrafe vollstreckt wird.
Der Iran mordet mit langsamem Erwürgen bei: angeblichen homosexuellen Handlungen, Notwehr nach Vergewaltigung, Mitgliedschaft in einer politischen, illegalen Vereinigung, religiösen Abweichlern, Drogenhandel, Spionage, Apostasie, Verbrechen gegen das Volk oder Handeln (Feindschaft, Moharebeh) gegen Allah.
Erstaunlich, dass gerade so der Iran gegen Drogenhandel vorgeht. Damit soll wohl das eigene Geschäft mit verarbeitetem Opium geschützt werden? Laut Wikileaks und NWRI ist im Iran der Staat und seine Revolutionsgarde der größte Drogenhändler selbst.
Gut, dass die Welt gerade woanders hinsieht, da kann das Mullah-Regime weiter wüten und Menschen, die für ein freies Iran kämpfen, weiter ermorden.






