Der Spiegel berichtete über den sogenannten Jungfrauentest, ausgeübt durch ägyptische Geheimdienstler und Militärs an Frauen, um sie zu demütigen, von Demonstrationen abzuhalten und zur Abschreckung zu vergewaltigen.
Leider benennt der Spiegel das nicht als Vergewaltigung sondern als Folter.
Damit wird die zwangsweise Penetration der Vagina durch eine Hand als Quälerei angetan und nicht als Vergewaltigung benannt.
Eine spezifische Gewalt gegen Mädchen und Frauen wird als normale Quälerei (=Folter) eines militärregierten Staatssystems abgetan und als Gewalt gegen Frauen unsichtbar gemacht.
Es scheint für Männer* in Redaktionen wirklich "schwer" zu sein, Vergewaltigung nicht zu verharmlosen - Rape culture, blinde Flecken bei den Herren*, Vergewaltigung zu benennen?
Der Spiegel verdient damit den Orden "Macker des Monats".
*Bei Herren/Männer/Macker sind Frauen, die sich den üblichen verharmlosenden Einstellungen anschließen, gleichberechtigt mitgemeint.









