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Dienstag, 10. Mai 2011

Uganda will Gesetz für Todesstrafe bei Homosexualität einführen

10.05.2011 · 10:56

Aktion gegen die Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle in Uganda

Übersetzung des Textes von All Out:

Uganda: Stoppt das „Tötet die Homos“-Gesetz Jetzt!

Innerhalb der nächsten 72 Stunden könnten konservative gesetzesmacher_innen ein Gesetz verabschieden, dass LGBT zu sein zu einem Verbrechen machen würde, das mit dem Tod bestraft wird.
Dieses haßerfüllte gesetz ist Teil der Unterdrückung pro-demokratischer Kräfte innerhalb Ugandas durch die Regierung – und die Zeit drängt, dies zu stoppen.
Bitte unterzeiche diese Petition und teile Sie. Sie verlangt, dass der ungandische Präsident Museveni diese menschenrechtsverletzung verhindert, in dem er öffentlich verkündet, gegen das Gesetz ein Veto einzulegen:

President Yoweri Museveni:

The world is united with human rights activists in Uganda, in asking that you publicly declare your intention to veto the „Anti-Homosexuality“ bill.

Don‘t let this law, and the worsening human rights situation in the country, make Uganda in to a pariah nation in the international community.

Via: Mädchenblog

Bitte nehmt euch zwei bis drei Minuten Zeit und unterschreibt die Petition gegen die EInführung der Todesstrafe bei Homosexualität!

PETITION SOFORT UNTERZECIHNEN

Autor: GwenDragon · Kategorie G World · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Montag, 31. Januar 2011

Iran hängt wieder Systemkritiker auf

31.01.2011 · 10:24

Das iranische Henkersystem hat am Samstag die niederländische Staatsbürgerin Sahra Bahrami, welche vor einem Jahr an Demonstrationen wegen der Präsidentenwahl beteiligt war und deswegen verhaftet wurde, am Galgen langsam erwürgt.
Sahra Bahrami wurde in einem Prozess vorgeworfen, sie hätte Drogen geschmuggelt. Es wurde ihr außerdem vorgeworfen, dass sie Kontakt zu ihrer Mutter habe, die angeblich Mitglied der oppositionellen Volksmudschaheddin sei. Niederländische Anwälte und Konsulatsangehörige wurden in ihren Prozess nicht zugelassen, da der Iran ihre niederländische Staatsbürgerschaft ignorierte. Zudem wurde Bahrami wurde gefoltert, um im iranischen Fernsehen ihre Schuld mit einem vorgeschriebenen Schuldbekenntnis zu bekennen. Die Vorwürfe des Drogenhandels waren wie in genügend anderen Fällen gefälscht, damit Regimekritiker und andere Missliebige auf einer vermeintlichen rechtsstaatlichen Basis getötet werden können.

Auch nicht nur gegen Regimekritiker vorgebrachte bestimmte Vorwürfe und konstruierte Beschuldigungen führen zum Tod durch Erwürgen. Amnesty International führt auf wann und für was im Iran die Todesstrafe vollstreckt wird.

Der Iran mordet mit langsamem Erwürgen bei: angeblichen homosexuellen Handlungen, Notwehr nach Vergewaltigung, Mitgliedschaft in einer politischen, illegalen Vereinigung, religiösen Abweichlern, Drogenhandel, Spionage, Apostasie, Verbrechen gegen das Volk oder Handeln (Feindschaft, Moharebeh) gegen Allah.

Erstaunlich, dass gerade so der Iran gegen Drogenhandel vorgeht. Damit soll wohl das eigene Geschäft mit verarbeitetem Opium geschützt werden? Laut Wikileaks und NWRI ist im Iran der Staat und seine Revolutionsgarde der größte Drogenhändler selbst.

Gut, dass die Welt gerade woanders hinsieht, da kann das Mullah-Regime weiter wüten und Menschen, die für ein freies Iran kämpfen, weiter ermorden.

Autor: GwenDragon · Kategorie Iran · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Dienstag, 02. November 2010

Eilig: Hinrichtung von Sakineh Ashtiani steht bevor

02.11.2010 · 19:04

Liebe Freundinnen und Freunde,

Der Iran könnte schon heute Sakineh Ashtiani hinrichten.

Unser weltweiter Protest hat im Juli das ungerechte Steinigungsurteil gegen sie gestoppt. Nun bleiben uns nur 24 Stunden, um ihr Leben zu retten. Die Verbündeten des Iran, sowie UN-Schlüsselmächte sind unsere größte Hoffnung – sie könnten den Iran von den ernsthaften politischen Konsequenzen dieser im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Tötung überzeugen.

Klicken Sie den folgenden Link, um ihnen einen dringenden Aufruf zum Handeln zu senden und schicken Sie diese E-Mail an alle – es dauert nur drei Minuten, und es ist ihre letzte Chance:

http://www.avaaz.org/de/24h_to_save_sakineh/98.php?CLICKTF

Sakinehs Ehebruch-Fall ist ein tragischer Schwindel, eine Ansammlung von Menschenrechtsverletzungen. Zuerst sollte sie zu Tode gesteinigt werden. Aber die iranische Regierung musste das Urteil aufheben, nachdem ihre Kinder einen massiven Aufschrei gegen diese absurden Prozess hervorgerufen hatten – sie sprach nicht die Sprache, die im Gericht gesprochen wurde, und die angeblichen Vorfälle des Ehebruchs fanden nach dem Tod ihre Ehemanns statt.

Dann wurde ihr Anwalt gezwungen, ins Exil zu gehen, und die Anklage erfand eine neue Anschuldigung, für die sie exekutiert werden würde – den Mord an ihrem Ehemann.

Obwohl dies eine Doppelbeschuldigung ist, da sie schon wegen angeblicher Mittäterschaft bei diesem Verbrechen eine Gefängnisstrafe verbüßt, wurde Sakineh für ein "Geständnis" gefoltert, im nationalen Fernsehen angeprangert und für schuldig befunden. Das Regime hat nun auch zwei deutsche Journalisten, ihren Anwalt und ihren Sohn verhaftet, der mutig die internationale Kampagne zur Rettung seiner Mutter angeführt hatte. Alle bleiben inhaftiert, Sakinehs Sohn und Anwalt wurden ebenfalls gefoltert, und Anwälte werden ihnen verweigert.

Nun erklären iranische Menschenrechtsaktivisten, dass Teheran den Befehl erlassen, ihre Tötung sofort umzusetzen. Sie steht auf der Liste, und morgen ist Exekutionstag.

Konsequente Kampagnen haben den Iran veranlasst, Sakinehs Steinigungsurteil fallen zu lassen, und das Interesse führender Politiker aus Ländern mit Einfluss auf den Iran, wie die Türkei und Brasilien, auf sich gezogen. Wir müssen dringend unsere Stimmen erheben und sie vor dem Tod und unmenschlicher Behandlung retten, und sie, ihren Anwalt, ihren Sohn und die inhaftierten deutschen Journalisten befreien. Senden Sie eine Nachricht und erzählen Sie Ihren Freunden und Ihrer Familie von diesem Notruf:

http://www.avaaz.org/de/24h_to_save_sakineh/98.php?CLICKTF

Ein massiver öffentlicher Aufschrei hat die moralische Macht, abscheuliche Verbrechen zu verhindern. Nutzen wir diese 24 Stunden, um eine deutliche Botschaft zu schicken – die Welt sieht zu, und wir alle stehen heute zusammen, um Sakinehs Leben zu retten, und um überall auf der Welt gegen Unrecht zu kämpfen.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit

Alice, Pascal, Stephanie, Giulia, Benjamin und das ganze Avaaz Team

Iranerin könnte morgen hingerichtet werden

Aschtiani könnte am Mittwoch hingerichtet werden

Steinigung Ashtianis für Mittwoch befürchtet

Hintergrundinformationen über den Fall Sakineh von Amnesty International

Internationaler Protest: Iran zögert mit Hinrichtung von Aschtiani

Scharfe Kritik von der internationalen Gemeinschaft

Brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff spricht sich gegen die Hinrichtung von Ashtiani aus

Avaaz-Petition an erster Stelle im 'Guardian'

Hintergrundinformationen über den Fall Sakineh von Amnesty International

Quelle: Avaaz

Via Avaaz

Autor: GwenDragon · Kategorie Iran · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Donnerstag, 02. Oktober 2008

Todesstrafe für bestimmte Taten auch bei uns?

Schlagworte: ,
02.10.2008 · 20:58
Bei meiner Recherche über die Todesstrafe bin ich teilweise in Foren auf Postings gestoßen, die einer modernen Gesellschaft unwürdig sind. Fallen wir etwa in mittelalterliche Wert-Gewalt-und-Machtfantasien zurück? In jedem Fall ist in Deutschlands Internetgemeinde gruseliges an positiver Zustimmung zu finden. …weiter lesen
Autor: GwenDragon · Kategorie Gesellschaft · Permalink · Kommentare (4) · Kommentar schreiben

Hinrichtung auf dem Oktoberfest

Schlagworte: , ,
02.10.2008 · 20:12
Dass die Wiesn durch zu viel Alkohol, Haxn, Hendl, viele Männer und Weiber in einem Zelt und noch mehr Gesang krank machen kann, wissen wir ja. Dass dort dem Spaß am Hinrichten gefrönt wird, war mir neu. Das ist wirklich krass. …weiter lesen
Autor: GwenDragon · Kategorie Gesellschaft · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Mittwoch, 01. Oktober 2008

Neue Arbeitsmöglichkeiten für iranische Henker

01.10.2008 · 15:48
Der Iran, bislang zwar eher Feind der USA, aber gern gesehener Wirtschaftspartner, hat weiter zum Schlag gegen Andere, Moslems oder nicht, ausgeholt.
Ein neues iranisches Gesetz lässt die Todesstrafe für Abtrünnige (Apostaten) zu.…weiter lesen
Autor: GwenDragon · Kategorie Iran · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Donnerstag, 06. September 2007

Perser ermorden Homosexuelle

06.09.2007 · 21:37
Der Iran ist ja allseits bekannt wegen der atomaren Gefährlichkeit. Alle Monate wieder wird medienwirksam vorgeführt und in UN-Konferenzen dargestellt, welche Bedrohung doch das Atomprogramm dort sei.
Was deutsche Politiker und die Medien gern vergessen, wohl aus eigener Abneigung, ist die Verfolgung und Ermordung (anders kann eine die staatlichen Morde durch Henker nicht nennen) von schwulen Männern und lesbischen Frauen, auch im Jugendalter. …weiter lesen
Autor: GwenDragon · Kategorie N World · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Lesbisch - Abschiebung - Todesstrafe

06.09.2007 · 20:25
Jetzt weiß ich, was der deutsche Staat und ganz besonders der Berliner Innensenat von Menschen hält. Nichts!
Da kommt die Iranerin Yasmin K. nach Deutschland und meint, sie könne, weil sie lesbisch ist und ihr im Iran die Todesstrafe deswegen droht und diese auch vollzogen wird, bei uns Asyl beantragen.
Leider wusste die Frau nicht, was der deutsche und der berliner Behördenapparat ist. Gnadenlos, wie die persischen Henker selbst. …weiter lesen
Autor: GwenDragon · Kategorie L World · Permalink · Kommentare (2) · Kommentar schreiben