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Sonntag, 03. April 2011

Hochradioaktiver Atommüll aus Forschungszentrum verschwunden

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03.04.2011 · 18:54

Das könnte ein Aprilscherz sein, wenn es sich nicht um hochradioaktiven Atommüll handeln würde. Zeichen für Radioaktivität

Atommüllverklappung in Deutschland - kein Problem! Natürlich ganz "unwissentlich" und ohne Argwohn. Kein Problem, denn so genaue Lieferpapiere gab es nicht, wichtig war, was auf den Fässern stand, nicht was drin war. Und wenn Lieferpapiere existierten, haben Firmen sie auch nur 10 Jahre aufgehoben.

Vor einigen Tagen ergab eine Kleine Anfrage der Grünen, dass Brennelemente aus dem alten Versuchsreaktor des Kernforschungszentrums Jülich irgendwohin verschwunden sind. Es handelt sich un 2285 Brennelementekugeln aus dem Kugelhaufenreaktor.

Pikant daran ist die Tatsache, dass 1978 ein GAU beinahe im AKW Jülich stattgefunden hätte.

Das Energieministerium NRW meint, dass diese in der Asse verschwunden wären, das Bundesamt für Strahlenschutz verneint die Asse als Lagerort.
Die Asse darf nämlich gar nicht hochradioaktiven Müll einlagern.
Irgendwo haben sie ja wohl den Müll entsorgt, oder? Illegal oder mit Wissen der Politik?
Und was in der Asse lagert, kann laut Inventarliste nur vermutet werden.

Dass schon mal die Betreiber der Asse Werte schönen, ist schon länger bekannt.

Typisch, die Industrie lässt forschen und entsorgt den eigenen Müll illegal oder sonstwie auf Steuerzahlers Kosten. Fein raus, diese Umweltverseucher. Und die Politiker schauen zu. Atomprofit und Politik reichen sich die Hand. Warum der Bund nämlich dem letzten Betreiber der Asse, dem Helmholtz-Zetrum München die Betriebsgenehmigung entzog, weiß natürlich niemand. Aber es ist sehr praktikabel, dass die Verantwortung für den Müll nun der gemeine Bürger trägt.

Profit der Atomwirtschaft maximieren, Risiko privatisieren.

Links:
Asse Inventar
Beinahe GAU in Jülich
Kleine Anfrage der Grünen im Landtag NRW

Autor: GwenDragon · Kategorie Umwelt · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben

Mittwoch, 30. März 2011

Atomtod exportiert man nicht!

30.03.2011 · 20:03

Moratierend wird jetzt drei Monate überlegt, ob denn die Atomkraft gefährlich sei.

Und hinterrücks, wenig bemerkt wird mit Steuergeldern im Ausland kräftig als eine Art atomare Entwicklungshilfe weiter gemacht, die sichere Energiequelle als Kulturgut zu verbreiten.

Die Bundesregierung fördert das AKW Angra 3 in Brasilien. Auch dieser Atom-Reaktor liegt in einem Erdbebengebiet.

Dagegen sollten wir handeln mit einem Appell.

Atomtod exportiert man nicht!


Appell Atomtod exportiert man nicht

Unterzeichnet. Jetzt!

Autor: GwenDragon · Kategorie Politik · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Samstag, 12. März 2011

Fukushima I kurz vor Kernschmelze?

Schlagworte: , ,
12.03.2011 · 09:24

Radioaktiv Nachdem das starke Erdbeben un der darauf folgende Tsunami Schäden an der Infrastruktur an Japans Küste verursacht hat, wurden Japans Atomkraftwerke an der Pazifikküste teilweise abgeschaltet. Es auch für mehrere Atomkraftwerke fiel die Stromversorgung aus. Damit können die Kühlsysteme nur noch teilweise und zeitlich begrenzt aufrecht erhalten werden. Batterien können die Kühlsysteme nur mehere Stunden mit Energie versorgen.
So auch im AKW Fukushima. Gestern wurde im Umkreis von 3 km die Bevölkerung vorsorglich evakuiert.

Derzeit werden in der Umgebung laut NHK (12.3.2011 07:42) erhöhte Strahlungsmengen bei Cäsium und Jod gemessen.
Das lässt auf undichte Brennelemente und möglicherweise eine bevorstehende Kernschmelze schließen.

Ein medizinisches Rettungteam ist auch schon ausgesandt worden, für den Fall dass mehr Radioaktivität austritt und die Bevölkerung verstrahlt wird.

Es sieht nicht gut aus.

9:42: Derzeit lese ich bei Twitter, dass laut NHK eine Explosion zu hören war und angeblich Teile des Reaktorgebäudes abgesprengt sind.
Laut Bild auf Tagesschau.de sieht es wirklich so aus.

Autor: GwenDragon · Kategorie Japan · Permalink · Kommentare (0) · Kommentar schreiben

Donnerstag, 16. September 2010

Wurm macht Industrieanlagen unsicher

16.09.2010 · 16:15

Anscheinend hat der Wurm Stuxnet, welcher sich über eine Windows-Sicherheitslücke in die Prozessvisualiserung SCADA einschleusen ließ, doch mehr Potenz als geglaubt. Stuxnet wurde eingesetzt, um Industriesysteme auszuspionieren und mehr als das.…weiter lesen

Autor: GwenDragon · Kategorie Sicherheit · Permalink · Kommentare (2) · Kommentar schreiben

Dienstag, 08. Dezember 2009

Eine Millionen Bäume für die Mongolei

08.12.2009 · 10:48
Von einer Bekannten erfuhr ich von einer sehr nützlichen Aktion: Postkarten kaufen und damit Bäume pflanzen für die Mongolei.
Als Hintergrund muss eine nämlich wissen, dass die Abholzung der Wälder so rapide zugenomen hat, dass aus dem vor 30 Jahren bestehenden Baumbestand nur noch 3% übrig sind.…weiter lesen
Autor: GwenDragon · Kategorie Mongolei · Permalink · Kommentare (1) · Kommentar schreiben