Das könnte ein Aprilscherz sein, wenn es sich nicht um hochradioaktiven Atommüll handeln würde. 
Atommüllverklappung in Deutschland - kein Problem! Natürlich ganz "unwissentlich" und ohne Argwohn. Kein Problem, denn so genaue Lieferpapiere gab es nicht, wichtig war, was auf den Fässern stand, nicht was drin war. Und wenn Lieferpapiere existierten, haben Firmen sie auch nur 10 Jahre aufgehoben.
Vor einigen Tagen ergab eine Kleine Anfrage der Grünen, dass Brennelemente aus dem alten Versuchsreaktor des Kernforschungszentrums Jülich irgendwohin verschwunden sind. Es handelt sich un 2285 Brennelementekugeln aus dem Kugelhaufenreaktor.
Pikant daran ist die Tatsache, dass 1978 ein GAU beinahe im AKW Jülich stattgefunden hätte.
Das Energieministerium NRW meint, dass diese in der Asse verschwunden wären, das Bundesamt für Strahlenschutz verneint die Asse als Lagerort.
Die Asse darf nämlich gar nicht hochradioaktiven Müll einlagern.
Irgendwo haben sie ja wohl den Müll entsorgt, oder? Illegal oder mit Wissen der Politik?
Und was in der Asse lagert, kann laut Inventarliste nur vermutet werden.
Dass schon mal die Betreiber der Asse Werte schönen, ist schon länger bekannt.
Typisch, die Industrie lässt forschen und entsorgt den eigenen Müll illegal oder sonstwie auf Steuerzahlers Kosten. Fein raus, diese Umweltverseucher. Und die Politiker schauen zu. Atomprofit und Politik reichen sich die Hand. Warum der Bund nämlich dem letzten Betreiber der Asse, dem Helmholtz-Zetrum München die Betriebsgenehmigung entzog, weiß natürlich niemand. Aber es ist sehr praktikabel, dass die Verantwortung für den Müll nun der gemeine Bürger trägt.
Profit der Atomwirtschaft maximieren, Risiko privatisieren.
Links:
Asse Inventar
Beinahe GAU in Jülich
Kleine Anfrage der Grünen im Landtag NRW







