Unerwünschte E-Mails
Was sind unerwünschte E-Mails?
Sicherlich haben Sie auch schon unerwünschte E-Mails bekommen. Oft landen Massen von Werbe- und virenverseuchten E-Mails auf Ihrem Rechner.
Massen-E-Mails werden im Allgemeinen auch als Spam- oder Junkmail, kurz auch nur Spam, bezeichnet.
E-Mails lassen sich mit Virus-Scannern nach Viren untersuchen, aber wie kann man die unnützen Werbemails eindämmen? Das ist ein Ärgernis und kostet oft genug Zeit und Nerven, es kann sogar teuer werden, wenn riesige Mengen Mails mit unnützen Informationen heruntergeladen werden müssen.
Woher kommt der Ausdruck Spam?
Der Ausdruck kam ursprünglich in einer Sendung der englischen Komikergruppe Monty Python vor. In dieser Sendung stapften Wikinger durch ein Restaurant und sangen ununterbrochen und lauthals: „Spam, Spam, Spam…“. Damit war eine Unterhaltung für die anderen Anwesenden nicht mehr möglich.
Genauso ist die Arbeit mit E-Mails nicht mehr möglich, wenn täglich mehrere Hundert nutzlose, unaufgeforderte E-Mails in den Mailboxen der SurferInnen und Firmen landen.
Spam® ist ein geschützter Markenname der Firma Hormel für eine Art Dosenfleisch.
Wie kann ich mich gegen unerwünschte E-Mails wehren?
Antworten Sie nie auf unerwünschte E-Mails, denn damit zeigen Sie an, dass Sie eine empfangsbereite Mailbox haben und Sie werden diese Werbung nie mehr los.
Schaffen Sie sich ein Programm gegen unerwünschte E-Mail an oder wenden Sie die Filterung des E-Mail-Programms an.
Manchmal bieten auch die Anbieter von Mailkonten interne automatische Filter an, die entweder unerwünschte E-Mails aussortieren oder wenigstens kennzeichnen, sodass später beim Abholen eine Aussortierung im E-Mailprogramm stattfinden kann.
Wo finde ich Informationen über unerwünschte E-Mail?
In unserer Liste finden Sie einige Links zu Informationen über unerwünschte E-Mails.
Ich habe Werbung und virenverseuchte E-Mails von dieser Website bekommen!
Ich versende keinerlei Massen-/Werbe-Mails und virenverseuchte E-Mails schon gar nicht!!!!
Wie finde ich heraus, von wo eine E-Mail kommt?
Achtung: Für technisch versierte Surfer!
Die Absenderadresse befindet sich im sogenannten Mailheader.
Analyse des Mailheaders von Spam-Mails
Ein Mailheader kann analysiert werden, in dem man sich den sogenannten Quelltext eines E-Mails ansieht. Der Quelltext lässt sich in vielen E-Mailprogrammen anzeigen; manchmal ist auch die Anzeige des Headers in der Voranzeige des E-Mails möglich.
Das nachfolgende Beispiel ist fiktiv und steht in keinem Zusammenhang mit existenten Domains, IPs oder Firmen!
Wichtige Textteile sind fett hervorgehoben. Manche Teile sind mit einem Stern zur Anonymisierung unkenntlich gemacht.
| Quelltextabschnitt | Erklärung des Quelltextabschnitts |
|---|---|
|
X-Envelope-From: <lwl@lwl.ork> |
Das ist ein gefälschter Absender! |
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X-Envelope-To: <***@gwendragon.de> |
Dieser Abschnitt ist unwichtig für die Analyse |
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Received: from mailx55rt4_uztz.rulluruh.de (Rtz665.oopsmail.org [13.799.93.10]) |
Dies ist der wirkliche Absender, aber der Text nach from ist gefälscht! |
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From: %20lwl<lwl@lwl.ork> |
Das ist ein gefälschter Absender! |
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To: ***@gwendragon.de Information: Hallo Suesser! Weisst du noch im chat! Ich habe eine neue Website. Besuch mich doch unter http://a****ist***x.com/love.php?id=gabi Dort findest du ganz tohle Bilder. Nur fuer dich! Ich erwate dich. |
Dieser Abschnitt ist unwichtig für die Analyse |
Herausfinden des wirklichen Absenders
Wie schon vorher gesehen sind manche Informationen im Mailheader versteckt. So auch die wirkliche Absenderadresse.
Die erste from:-Adresse im letzten Received:-Block eines Headers läßt auf die AbsenderIn schließen.
Die Absender-IP kann man mit Hilfe des Programms nslookup (oft auf dem eigenen Rechner vorhanden) oder im Web in eine lesbare Domainaddresse verwandeln.
So ist es dann wenigstens möglich an das Postfach abuse@ dieser Domain ein Beschwerde-E-Mail zu senden und so einen weiteren Mißbrauch einzudämmen. Die BesitzerIn der Domain kann man über eine Whois-Abfrage des Domainnamens ermitteln.
Wie können solche Massen-Mails überhaupt versandt werden?
Spammer benutzen Programme, mit denen E-Mail-Adressen gefälscht werden können. Dann suchen Sie sich einen E-Mail-Server (auch smtp-relay gennannt), von dem E-Mails versendet werden können, ohne sich bei dem Provider anzumelden. Die E-Mails werden dann zu hunderten über diesen Server verschickt, mit dem Ergebnis, dass so mach ein Surfer die Mailbox von Müll voll hat.
Oft werden diese E-Mails auch von Servern in Ländern versandt, in welchen es keine rechtliche Handhabe gegen solche Versender gibt (wie z. B. China).
Woher bekomme ich Programme gegen unerwünschte Mails?
Die verschiedenen Suchmaschinen im Internet bieten bei der Eingabe von Suchbegriffen wie unerwünschte E-Mail Programm genügend Informationen.
Links zu Infos über unerwünschte Mails
Für die Inhalte externer Seiten haften deren Betreiber.
| Allgemeines zu unerwünschter E-Mail | |
|---|---|
| Rubrik | Link |
| Tipps gegen unerwünschte E-Mail | Verband der Deutschen Internetwirtschaft e.V. http://www.eco.de/servlet/PB/show/1165913/SPAM_ger_100.pdf |
| Technische Maßnahmen gegen unerwünschte E-Mail | dfn-cert http://www.cert.dfn.de/infoserv/dib/dib-9901.html |
| Infoseite über unerwünschte E-Mails | http://www.antispam.de |
| Informationen über unerwünschte E-Mails | Uni Bielefeld http://www.uni-bielefeld.de/hrz/antispam/ |
| Filterung im E-Mail-Programm | |
| Programm | Link |
| E-Mail-Filter mit Outlook Express® | http://www.netic.de/support/spam-filter/spam-outlook-exp.html |
| E-Mail-Filter mit Mozilla 1.3 | http://www.3dcenter.de/artikel/2003/03-26_a.php |