Über mich

Es gibt ja immer neugierige Zeitgenossen, die wissen wollen, wer hinter der Drachin steckt.
Ich will mal nicht so sein und das Geheimnis lüften.

Augenblicklich gesehen

Bild von GwenDragon
Ja, ich weiß, keine scharfe Schnalle, die da abgebildet ist.
Muss ich ja auch nicht sein.
Schließlich ist das hier nicht die Heiratsshow: „Wo finde ich einen Prinz?“

Und sonstwelche Enthüllungen schon gar nicht.
Schade? Kein Problem.

Wer sich ein Bild von mir machen will, muss oder darf, kann das gern tun.
Ob es der Realität entspricht, muss die- oder derjenige selbst im echten Leben überprüfen.

Die Informatikwelt der G.

Meine Profession ist Informatikerin und Webdesignerin mit leichten Anflügen von DTP.
Letztere erwarb ich vor Jahren im Rahmen einer Weiterbildung als DTP-Fachfrau und Multimedia-Webdesignerin, schließlich kann eine ja nicht ein Leben lang nur Pascal- oder C-Programmiererin blieben.

Ich verstehe mich auf das Anwenden von diversen Grafikdesignprogrammen wie Photoshop, Illustrator, Flash, Freehand und Satzprogrammen wie Indesign und Scribus. Multimediasysteme mit Director sind mir auch (wenn schon länger her) geläufig.
Derzeit beschäftige ich mich auch ab und an mit 3D-Systemem wie Blender.

Ich komme beruflich ursprünglich aus der Steuerungstechnik und Anwendungsprogrammierung.
Im Laufe der modernen Zeiten bin ich jedoch in den interessanteren Bereich Web hinüber gewandert.

Mein Interesse an Computern erwachte ca. 1981, natürlich (obwohl junge Frauen eher dem Kinderkriegen und Sozialem zugeneigt sein sollen) schon vor dem Studium der E-Technik bzw. Informatik.

Zeiten, in denen Festplatten noch zum Teil riesige Wäscheschleudern mit Magnetplatten von ’zig Zentimetern Durchmesser waren und Lochkarten und Magnetbänder Speichersysteme.
Computer wurden damals nur kleine Einplatinenrechner mit Hextastatur und irgendwelchen vorsintflutlichen einzeiligen Displays genannt; programmierbar in Binärcode, also Hex-Assembler.
PCs waren zum Teil noch unbekannt oder so wurden nur Entwicklungsrechner genannt. Später tauchten ja dann auch Systeme wie der Commodore PET, C64 oder irgendwelche Z80-Systeme wie der Osborne oder gar seltsame Steckkartensysteme auf, die aufgemotzt wurden. Zeiten in denen Computerzeitschriften wie c’t, Chip, BYTE groß wurden.
Im Laufe der Zeit sind an mir diverse Rechner Marke Eigenbau (Z80 Europlatinen, PC) hauptsächlich CP/M vorüber gegangen.
Natürlich wurden diese damals noch mit Pascal, Modula oder Z80 Assembler programmiert; Basic fand ich damals schrecklich unprofessionell und verkorkst. Später ist mir dann auch Ansi-C und FORTH unter die Tastaturfinger gekommen. Selbst Datenbanksysteme für Warenwirtschaft wurden von mir mit dBase programmiert.
Auch Steuerungssysteme auf 6502 µController-Basis mit FORTH durfen meine Programmierkünste ertragen und versahen ihren Dienst als Steuerungssysteme im Rahmen meiner Programmiertätigkeit für diverse Ingenieurbüros.
Lange her. ;)

Mittlerweile (na gut, eher seit ca. 1992) greife ich nur noch auf PCs mit 80x86 CPUs unter DOS und Windows zu, parallel auch oft Linux.
Der jetzige Rechner (Debian Linux + Windows 7) ist sowohl Grafik- als auch Programmiersystem für Profiansprüche.

Mein Interesse im Bereich Computer gilt derzeit vor allem der Sicherheit, des Datenschutzes und der Verschlüsselung.

Ansonsten finde ich 3D und was damit zusammenhängt ganz faszinierend.

Als eine, die gern andere an ihrem Wissen teilhaben lässt und fördern möchte, bin ich auch in Portalen die mit Programmieren oder Web zu tun haben, aktiv. Öfter in folgenden deutschen Foren wie Perl-Community , BatBoard, Vivaldi-Forum bei Deskmodder, im englischen Vivaldi-Forum, auf Twitter und StackOverflow und früher Opera-Info.de (seit 2014 geschlossen).

Allerdings sind Computer für mich nur Werkzeuge. Ich gehöre zwar zu den Wissenden, aber im Grund genommen bin ich nur bedingt Geekette zu nennen. Wer will schon Werkzeuge für was besonders Wichtiges halten!? Ich nicht.

Da gibt es andere Welten, die ich spannender und kennenlernenswerter fand und finde.

Die Welt des (mehr oder weniger) Politischen

Wer mein Blog bzw. mich persönlich näher kennt (soll ja vorkommen), weiß, dass ich dem Gynozentrischen zuneige und diversen rechtskonservativen Bestrebungen der Einschränkung von Persönlichkeitsrechten in diesem Lande entgegen stehe.

Als eine in den 80ern politisch gewordene Frau neige ich natürlich auch zu ökologischen und frauenbewegten Themen – allerdings seit langen letzterer Bereich auch mit kritischen Abstand. Krüppelfrauenbewegungsthemen (Entschuldigung, so heißt es, andere nennen es Behinderung, Disability oder sonstwie) sind mir durch eigene erworbene Malässen auch nicht unbekannt geblieben.

Also wenn ich mich altmodisch verorten soll, würde ich es „links und feministisch“ nennen. Trifft aber jedenfalls mit den genannten Schlagworten so nicht zu, denn solch Ideologismus mit Zwängen liegt mir nicht.

Da ich mittlwerweile schon da und dort als Weltverbesserin und Feministin zu lesen war, werde ich doch mal wagen, mich zu verorten: Radikale Anarchofeminista, Krüppel-Lesbe, Radikal-Gynozentrisch.

Mein Wahlspruch: Herrschaft ist mir ein Gräuel.

Die Welt der schamanenden Völker

Ein mir wichtiges Interesse liegt am Leben und dem Wirken der schamanenden kleinen Völker wie den Tuva oder Mongolen.

Eine Verbundenheit, die nicht durch die übliche Esoterikbewegung geschürt wurde, sondern schon vorhanden war, als das Thema Schamanentum in Deutschland noch völlig unbekannt war.

Manches kommt eben auf eine unerkärlicherweise herab ohne es zu Wollen oder zu Müssen.

Die Welt des Gehörten

Hier geht es um meine Vorlieben im Bereich Musik.

Als eine, die in den 70ern aufwuchs, ist mir natürlich was in den Ohren hängen geblieben und sorgt heute in meiner Plattensammung (diese schwarzen Scheiben!) für Krach oder musikalischen Genuss – je nachdem wer’s mag.

Platten aus der Blues-Ära, Bombast-Rock á la Pink Floyd, teilweise Jazz, Punk, sogar NDW  – da ist so einiges vertreten.

Bei Klassik überwiegen die östlichen Komponisten.

Und das auf keinem digitalen System sondern Analog-High-End (wenn auch untere Kategorien): Rega, Sugden, Goldring.

Die Welt des Anschaulichen

Wenn ich jetzt sagen sollte, was ich kino- oder tv-mäßig so mag, da muss ich Nachdenken. In jedem Fall diese:

Krimis: Beck, Tatort, CSI:Miami, The Closer, Tony Hill, Miss Marple, Hawai Five O

Medical: Dr. House

SciFi: Babylon 5, Startrek I, Andromeda, Alien, Matrix, Dr. Who

Skurriles: Monthy Python, Rocky-Horror-Picture-Show, Boston Legal

Kultur: diverse „Büchersendungen“, Philosophie, über schamanische Kulturen

Wissen: seltener angeschaut und ohne Präferenz

Politik: Plasberg, Anne Will, Monitor, Weltspiegel

Leben: Mal dies mal das. Solange es nicht auf die Nerven geht. Aber bitte keinen üblen Liebeschnulzenschmalz á la „Ich heirate morgen“. Aus irgendeinem Grund öden mich auf Dauer zu offensichtliche Mann-Frau-Stories an.

All dies knallt sich eine natürlich auf einem 32"-LCD rein mit Sound (kein Dolby XYZ!) über die gute High-End-Anlage.

Die Welt der Küche

Ja, die übliche K-Problematik, auch wenn die anderen K (Kinder, Kirche) sowieso bei mir nicht passen, darf hier nicht fehlen. Der Gaumenschmaus, das Leibgericht.

Seit einem Pakistanbesuch vor fast 20 Jahren bin ich von indischer, pakistanischer oder afghanischer Küche nicht nur fasziniert, sondern koche öfters auch so. Palaus, Murghs oder Dhals sind mir kein Rätsel. Das Herstellen von Chapati geht mir von der Hand.
Wie gesagt, eine interessante Küche dort.

Selbst die mediterrane Küche mit den dazugehörigen guten Weinen sind mir nicht fremd geblieben.

Natürlich kann die gemeine Fränkin auch fränkische und restdeutsche Speisen zubereiten oder gern verspeisen.

So erliegt sie gern dem Genuss von Pickert, Grünkohl oder Pfannkuchen – nordeutsche Überbleibsel der in der Kindheit stattfindenden Völkerwanderung von Nord nach Süd.
Natürlich sind fränkische Karpfen oder Forellen ab und an auch nicht sicher vor mir, werden zubereitet und gern verspeist. „Drei in am Weggla“, jetzt hätte ich beinah gesagt, das Nürnberger Schnell-Gericht (ich ducke mich ja schon!), Schäuferla mit Kniedla sind auch nicht zu verachten.

Möglichst sollte es, ökologisch wie ich bin, auch Bioware sein.

Die Welt des Drachigen

Auch dem Kult der Drachen bin ich zugänglich. Nicht umsonst lautet mein Nick im Internet auch GwenDragon, eben die Kombi: Name + Zauber-Wesen.

In meiner Eigenschaft als wehrhaftes und mytisches Wesen bin ich gelegentlich bereit zum Hüten von Prinzessinnen, zum Stehlen von Kleinodien und Plasmaverschmoren von Rittern. Ansonsten pflege ich doch recht zahm zu sein, es sei denn er oder sie reize mich.

In Zeiten des Wandelns als Meschenfrau, außerhalb es mytischen Cyberraums sammle ich gern Bücher über Drachen, Drachenanhänger und Drachenfiguren jeglicher Art.

Leider sind Drachinnen auch ziemliche faule Wesen – Zeit haben Drachinnen ja mehrere Hundert Jahre, um was zu erreichen, daher ist meine spezielle Drachenseite etwas verstaubt und Spinnweb-verhangen. Ich treibe mich zu sehr mit Skylla und Charibdis oder anderem Gewyrm herum. Wenn die Seite mehr Lebenskraft bekommen soll, muss ich wohl irgendeinene Merline, eine Morgana oder gar eine Circe beuaftragen, mich zu be(sch)musen, damit ich da mehr mache, oder gar zauberische Tränke zu mir nehmen.

Was ich nicht mag

Besserwisserische Männer und Frauen, Krampf-Feministinnen, Heiraten, Bajuwarische Zwangsherrschaft mit drei Buchstaben und was weiß ich noch.

Wer so neugierig ist, wie ich noch sein könnte, sollte lieber meine persönliche Bekanntschaft machen und nicht im WWW nach mir herum suchen.

En fin…

Wer aus alldem merkwürdige Schlussfolgerungen bezüglich meiner menschlichen Präferenzen und sonstiger Fähigkeiten zieht, sieht mich in einem falschen Licht oder eher gesagt: sieht gar nichts von mir. Intolerant werde ich nur dann, wenn jemand mir dumm kommt und meint, mich in eine Schublade pressen zu müssen. Das wäre schade.

Su! Etzadla langd’s!

Mer sach’ ich net. Adéle…

Was das ketzt zum Schluss war? Fränkisch, verlautschriftet.

Denn Fränkin, korrekterwise Oberfränkin bin ich auch nämlich noch.